30.000€ Mehrkosten

„Smartphone-Premium“ für Spitzenpolitiker in OÖ

Oberösterreich
06.02.2022 13:00

Oberösterreichs Landesrechnungshof hat die Sprach- und Videokommunikation im Land OÖ geprüft. Eines ist bei diesem sehr internen Thema auch für externe Menschen interessant: Bei der Ausstattung mit Mobiltelefonen gibt es eine strikte Hierarchie, eine Art Tasten-Kastenwesen.

Vier Kategorien gibt’s: Tasten-Handys für Mitarbeiter bei Bedarf, Smartphone-Einsteigermodelle für Mitarbeiter bei Bedarf und Dienststellenleiter, „Smartphone-Top“ für höhere Bedienstete, Mitarbeiter in Regierungsbüros und Landtagsklubs. Und schließlich „Smartphone-Premium“ für Regierungsmitglieder, Landtagspräsidenten und Klubobleute sowie den Landesamtsdirektor.

„Premium-Modelle werden jährlich durch das jeweils verfügbare Spitzenmodell in gewünschter Größe und Speicherausstattung ersetzt“, so der Rechnungshof. Und: „Die dadurch entstehenden Mehrkosten von bis zu ca. 30.000 Euro pro Jahr beabsichtigte die Abteilung IT aus dem IT-Budget zu tragen.“ Dafür gibt’s mehr Speicherplatz für Chat-Verläufe auf den Handys... (Böser Scherz!)

„Einzelne Personen verzichten auf das Ihnen zustehende Premium- oder Top-Modell“, steht auch im Prüfbericht. Recherchen zufolge gehört FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner dazu. Bescheiden!

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