Ski alpin

Brennsteiner: „Zuschauen wäre bitter gewesen“

Salzburg
25.01.2022 13:00
Der Startplatz war schon weg – aber dann rutschte er doch noch ins Olympia-Aufgebot: RTL-Spezialist Stefan Brennsteiner ist als einziger Salzburger Alpin-Herr in Peking dabei. Der 30-jährige Pinzgauer gab zu: „Ich hatte schon einen Ersatzplan.“

Als das ÖOC Montag Mittag ein 104-köpfiges Team für die Winterspiele in Peking bekannt gab, war er noch nicht dabei: Stefan Brennsteiner. Der 30-jährige RTL-Spezialist vom USK Niedernsill saß wie Ski-Kollege Max Franz auf dem Schleudersitz. Am frühen Nachmittag folgte das Happy End: Die ÖSV-Interventionen fruchteten, das IOC gestand der Alpin-Sparte vier Plätze mehr zu, zwei gingen an Österreich. „Ich hatte immer Hoffnung. Aber ich habe Montag dann schon andere Pläne gemacht“, gestand „Brandy“.

Nun Feinschliff für zweiten Olympiastart
Der somit der 20. Salzburger Olympia-Athlet in Peking sein wird. „Es wäre extrem bitter gewesen, wenn ich zuschauen hätte müssen. Ich wäre auch der einzige aus den Top 15 der Weltrangliste gewesen, der gefehlt hätte“, sagte Brennsteiner. Der aber bei sich selbst ansetzte: „Ich habe eben heuer nicht die ganz herausragenden Leistungen gebracht. “ Nun beginnt aber die Mission Peking, für ihn die zweiten Winterspiele.

Abflug am 4., Start am 13. Februar
Diesmal ist er der einzige Salzburger Alpin-Herr (Mirjam Puchner die einzige Alpin-Dame). „Wir werden am 4. Februar fliegen, uns auf die Schneebedingungen einstellen.“ Es soll ein ähnlich trockener Schnee wie in Pyeongchang sein. Dort schied er auf dem Weg zu einer Medaille mit Kreuzbandriss aus. „2018 war ich eine tragische Figur. Wäre schön, wenn ich es am 13. Februar in China umdrehen könnte.“

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