Belastung steigt

Corona-Virus als Stresstest für das System

Das Land gurgelt – und die Politik schluckt. Denn die steigenden Infektionszahlen (1727 neue Fälle) und die düsteren Prognosen für die kommenden Wochen werden für die Contact-Tracing- und Testsysteme zunehmend zum Stresstest. Der Strategie einer Durchseuchung erteilt man hierzulande aber dennoch eine klare Absage.
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Lang waren die Warteschlangen vor den Teststationen am Wochenende im ganzen Land. Auch bei der Aktion „NÖ gurgelt“ kam es zu längeren Wartezeiten. Noch, so heißt es zumindest aus der Firma Novogenia, habe man aber genügend Kapazitäten. Rund 100.000 Proben werden derzeit täglich eingeschickt. Für bis zu 600.000 Proben sei man gerüstet, wie Geschäftsführer Daniel Wallerstorfer im ORF-Interview verriet.

Wieder Kapazitäten in Spitälern
Kapazitäten hat man wegen zuletzt sinkender Patientenzahlen jetzt auch wieder in den Spitälern. „Durch den starken Anstieg bei den Fallzahlen müssen sich auch die Kliniken wieder rüsten“, gibt der zuständige Landesvize Stephan Pernkopf die Marschroute vor. Oberstes Ziel sei es laut Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig daher auch weiterhin, Infektionsketten zu stoppen. Dem Virus freien Lauf zu lassen sei demnach kein Thema.

Tests an möglichst frühen Wochentagen
Dazugelernt im Umgang mit dem Virus hat man auch in den Schulen. Denn was Eltern vor Monaten in der „Krone“ forderten, wird ab nächster Woche umgesetzt. Wie Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister bestätigt, wird der Rhythmus bei den Checks angepasst und künftig am Montag mit PCR- und Antigen-Checks, mittwochs mittels PCR-Test gescreent. „Da die PCR-Tests rund 24 Stunden zur Auswertung benötigen und für 72 Stunden gültig sind, ist es für einen sicheren Schulbetrieb sinnvoll, sie eher an möglichst frühe Wochentage hinzuverlagern“, erklärt Teschl-Hofmeister.

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