06.01.2022 14:00 |

„Krone“-Kommentar

Kinder und die Alarmglocken

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Wenn es um Kinder geht - vor allem natürlich um eigene - geht es ans Eingemachte, oft bis tief ins Mark hinein. Nichts tut mehr weh, als das Leid des eigenen Kindes. Da gibt es in vielen Situationen kein Pardon. Sogar die ansonsten lieb gewonnene Nachbarin darf über „mein Kind“ nie etwas aussprechen, was man nicht hören will, auch wenn sie recht hat und es nicht so gemeint war. Denn „unsere Kinder“ stehen auch in Zeiten wie diesen über allem.

Es war erst vor wenigen Tagen, als ich vom Fall eines elfjährigen Tiroler Buben hörte, der nach - angeblich - überstandener Corona-Infektion plötzlich stark Magenweh bekam. Die Eltern reagierten richtig, fuhren mit ihm sofort in die Notaufnahme der Klinik. Auch dort erkannte man umgehend und professionell, dass es sich um eine hinterhältige Spätfolge der Corona-Infektion handelte.

Dem Buben geht es mittlerweile besser. Tage später hätte die Entzündung das Herz des Buben im Visier gehabt. Das ist zum Glück nicht geschehen. Was aber derzeit passiert, ist, dass immer mehr Kinder in unseren Krankenhäusern stationär aufgenommen werden müssen. Nicht, weil sie sich - so wie früher - beim Skifahren den „Haxn“ brechen, sondern weil das verdammte und hinterfotzige Virus ihr Immunsystem schwächt. Die Kinder zu impfen sollte deshalb auch ein Gebot der Stunde sein.

Claus Meinert
Claus Meinert
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