04.01.2022 11:52 |

73 falsche Zertifikate

Arzt täuschte Impfungen vor: Festnahme in Italien

Ein Arzt aus der mittelitalienischen Stadt Ascoli Piceno ist wegen des Verdachts festgenommen worden, 150 Corona-Impfungen vorgetäuscht zu haben. Damit sollen 73 Personen Impfzertifikate erhalten haben, obwohl ihnen keine einzige Dosis gespritzt wurde. Dem Arzt wird schwerer Betrug vorgeworfen, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Die 73 Personen, die die Impfzertifikate erhalten haben, wurden angezeigt. Ihre Smartphones wurden zudem beschlagnahmt.

Viele Impfbetrüger in Italien
Ein ähnlicher Fall war vergangene Woche in der Toskana aufgeflogen. Ein Arzt wurde unter Hausarrest gestellt, weil er Patienten die Impfdosen nicht gespritzt, ihnen jedoch die Impfbescheinigung ausgestellt hatte. Dem Arzt werden Fälschung, Unterschlagung, Betrug zum Nachteil des nationalen Gesundheitsdienstes und Unterlassung von Amtshandlungen vorgeworfen.

In Italien sind bereits mehrere Betrügereien mit Impfungen ans Licht gekommen. Die Polizei hatte am 21. Dezember eine Krankenpflegerin in Palermo festgenommen, die Corona-Impfungen vorgetäuscht hatte. Dafür erhielt sie eine Strafe von 100 Euro pro Person.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).