28.12.2021 12:41 |

Offenhalten als Ziel

Schulen „beginnen so, wie sie geendet haben“

„Nach derzeitigem Stand werden die Schulen so beginnen, wie sie geendet haben: in der Sicherheitsphase.“ - Das hat am Dienstag am Rande einer Pressekonferenz Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) gesagt. Dass die Schulen trotz der sich immer weiter ausbreitenden Omikron-Variante offenbleiben, sei „unser Ziel“.

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„Wir hoffen, dass sie offenbleiben können“, sagte Polaschek und kündigte an, dass „zeitnah“ über das weitere Vorgehen entschieden werde. Derzeit würden die diesen Entscheidungen zugrunde liegenden Zahlen gut ausschauen.

Sollte die Omikron-Variante dazu führen, dass es auch beim Lehrpersonal großflächig zu Ausfällen kommt, „wird man das abfangen müssen“, so Polaschek, der von Vertretungen von Kolleginnen und Kollegen sowie Distance Learning sprach. Derzeit fänden Überlegungen statt.

Die Regeln einer Sicherheitsphase

Gilt eine Sicherheitsphase an Schulen, müssen die Schüler und Lehrer während des Unterrichts Maske tragen - bis zur Unterstufe reicht ein Mund-Nasen-Schutz, in der Oberstufe und für Lehrer gilt eine FFP2-Pflicht - und, egal ob geimpft oder nicht, dreimal pro Woche einen Corona-Test durchführen. Die Präsenzpflicht ist ausgesetzt - wer nicht in die Schule kommen will, braucht dafür nur eine Entschuldigung durch die Eltern.

Mehr als Hälfte der Schüler, 86 Prozent der Studenten geimpft
Präsentiert wurde am Dienstag bei der Pressekonferenz der Impfschutz nach Bevölkerungsgruppen: So hatten 55 Prozent der rund 605.000 Schülerinnen und Schüler des Schuljahres 2021/22 ab zwölf Jahren zum Stichtag 30. November einen aufrechten Impfschutz. Bei den Studierenden liegt der Anteil mit 86 Prozent deutlich über der Impfquote der gleichaltrigen Gesamtbevölkerung.

Aufgeschlüsselt nach Schulen ist die Impfquote in der Sekundarstufe II mit 64 Prozent höher als in der Sekundarstufe I mit 37 Prozent. Die Sekundarstufe I in der Unterstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen (AHS, 49 Prozent) weist eine deutlich höhere Impfquote auf als an Mittelschulen (30 Prozent). Innerhalb der Sekundarstufe II zeigen Schülerinnen und Schüler der AHS-Oberstufe mit 72 Prozent die höchste Impfquote, gefolgt von berufsbildenden höheren Schulen (66 Prozent) sowie Berufsschulen (62 Prozent).

Der niedrigste Anteil ist in der Sekundarstufe II mit einer Quote von 52 Prozent an berufsbildenden mittleren Schulen (inkl. Polytechnischen Schulen) zu finden.

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