19.12.2021 09:30 |

Marsch durch Nonntal

Innenstadt: Keine Demo auf Einkaufsmeile

Die Sonntags-Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen und Impflicht sind mittlerweile auch in Salzburg ein gewohntes Bild. Wegen des einmaligen Einkaufssonntags wird heute aber die Route geändert und soll ins Nonntal verlagert werden. Eine Kundgebung der MFG wird zuvor am Kapitelplatz stattfinden.
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Der offene Einkaufssonntag ist für die heimischen Händler besonders wichtig. Während des Lockdowns mitten im Weihnachtsgeschäft wurde viel Kaufkraft in Richtung der Online-Riesen verloren. Um ein drohendes Verkehrschaos in der Altstadt zu vermeiden, wurde daher für Sonntag, im Konsens mit den Veranstaltern, eine neue Route für den Demonstrationszug festgelegt. Dieser soll diesmal durch den Stadtteil Nonntal führen und nicht wie sonst üblich entlang der Salzach und über die Staatsbrücke. Zuvor findet noch eine Kundgebung der MFG auf dem Kapitelplatz statt.

Immer wieder wurde in der Landeshauptstadt im Hintergrund über ein Verbot nachgedacht. Dies sei aber so nicht möglich. Das würde gehen, wenn es bei vorherigen Demos des Veranstalters zu Problemen gekommen wäre. Das war bisher nicht der Fall.

Oberösterreich mit ähnlichen Maßnahmen
Gerade die „Spaziergänge“ in der Altstadt verliefen ruhig. Dabei kam es vorwiegend zu Verstößen gegen die Maskenpflicht. Vergangene Woche nahmen an die 4500 Bürger daran teil. Wie viel es diese Mal werden, wird sich erst zeigen. Die Salzburger Polizei rechnet beim heutigen Marsch jedenfalls mit rund 4000 Teilnehmern.

Nicht nur in Salzburg gibt es bei den Demonstrationszügen Änderungen. In der oberösterreichische Hauptstadt Linz wurden etwa für das gesamte Wochenende die Protestmärsche weg von den Einkaufsstraßen gelegt. Gerade in Oberösterreich kommt es fast täglich zu Demonstrationen auf den Straßen. Nicht alle sind dabei aber auch angemeldet.

 Salzburg-Krone
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