04.12.2021 19:47 |

Zweites WM-Spiel

ÖHB-Damen verlieren gegen Argentinien sehr knapp

Österreich hat das zweite Vorrunden-Match bei der Handball-WM der Frauen in Spanien verloren. Im Gruppe-H-Schlagabtausch gegen Argentinien unterlagen die ersatzgeschwächten Österreicherinnen am Samstag in Torrevieja mit 29:31 (14:18). Kleine Schwächen in der Deckung und im Passspiel sowie der größere Kräfteverschleiß aufgrund einiger Corona-Infektionen gaben am Ende den Ausschlag. Den Aufstieg in die Hauptrunde hat Rot-Weiß-Rot nach dem Auftaktsieg aber fast sicher.

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Die Argentinierinnen waren praktisch die gesamte Spielzeit über in Führung und wirkten spritziger als Österreich. Der ÖHB-Auswahl fehlten fünf Spielerinnen ebenso wie Teamchef Herbert Müller, die wegen positiver Coronatests jeweils in Quarantäne sind.

Nach der Pause lagen die Südamerikanerinnen schon mit 23:17 voran, ehe die Österreicherinnen eine Aufholjagd starteten. Zwei Minuten vor Schluss kam Österreich auf minus ein Tor heran, doch die letzten Würfe scheiterten. Argentinien traf fünf Sekunden vor Schluss zum 31:29.

Pandza und Kovacs glänzen
Vor allem Katarina Pandza (10 Tore) und Patricia Kovacs (9) hatten ihre Truppe immer wieder im Spiel gehalten. Bei Argentinien war Elke Karsten mit elf Treffern überragend, sie wurde auch zur besten Spielerin der Partie gekürt.

Gebeutelt von Corona
Vor dem Spiel hatte das Team einen neuerlichen Corona-Ausfall vermelden müssen. Diesmal erwischte es Kreisläuferin Josefine Huber, teilte der ÖHB mit. Die Auswahl hatte bereits beim Auftaktsieg über China ohne Teamchef Herbert Müller und vier Stammspielerinnen antreten müssen.

Am Freitag vor dem 38:27 gegen die Chinesinnen war mit Nora Leitner eine Kreis-Spielerin nachnominiert worden. Mit Huber und Stefanie Kaiser fallen die beiden Stammspielerinnen auf der Kreisposition aus, zudem fehlen Torfrau Petra Blazek, Sonja Frey und Nina Neidhart.

Am Montag wartet auf die erstmals seit zwölf Jahren bei einer Endrunde vertretenen Österreicherinnen noch Gastgeber und Medaillenkandidat Spanien. Weitere Ausfälle würde das Team aber kaum verkraften können.

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