Positive Tendenz

In sechs Jahren soll Wels schuldenfrei sein

Corona hat dieses und vergangenes Jahr das Budget der Stadt schwer belastet. Dennoch wurde der Schuldenberg von 14 auf 11,9 Millionen Euro verkleinert. Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ) will diesen Weg weiter verfolgen und spätestens ab 2027 kein Minus mehr auf dem Konto der Stadt stehen haben.
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„Wir haben so hohe Rücklagen, dass wir jetzt schon alle Schulden zurückzahlen könnten. Wir wollen uns Reserven behalten“, erklärte Rabl bei der Budgetpräsentation für 2022 und 2023. Erstmals hat das Zahlenwerk der neue Finanzdirektor Christoph Barth erstellt. Bei seiner Premiere musste er wahlbedingt mit unterschiedlichen Ressortleitern planen, da nach dem 26. September einige Referate personell neu aufgestellt wurden. Rabl: „Ich gehe aber davon aus, dass es im Gemeinderat eine Mehrheit fürs Budget geben wird.“

Seit 2015 Minus bereits um 57 € Millionen verkleinert
In seiner zweiten Amtsperiode will er den Weg des Schuldenabbaus fortsetzen. In den letzten sechs Jahren ging das Minus um 57 Millionen € zurück und liegt aktuell bei 11,9 Millionen. 2023 soll der Schuldenstand der Stadt bei 7,8 Millionen € liegen und sich bis 2027 auf null reduzieren. Dass es trotz Corona finanziell für Wels passabel lief, begründet der Bürgermeister durch Einsparungen im Ausgabenbereich und zusätzliche Einnahmen bei den Zweckzuschüssen gemäß dem Kommunalinvestitionsgesetz.

Von „Gemeindemilliarde“ profitiert
Gemeint ist damit die „Gemeindemilliarde“ des Bundes, von der Wels ordentlich profitierte. Für den Umbau des Kaiser-Josef-Platzes flossen 2,1 Millionen €, fürs neue Amtsgebäude 3,2 Millionen €.

Trotz Schuldenabbau-Plan sollen Investitionen nicht zu kurz kommen. Großes Augenmerk liegt dabei auf der Steigerung der Lebensqualität. Unter anderem wird auch das Welldorado-Hallenbad um 4,2 Millionen Euro modernisiert.

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