Zunächst landete ein mysteriöses Mail im virtuellen Postkasten des Unternehmens. Ein Erpresser-Mail. Verfasst in Englisch. „Gegen eine kleine Gebühr werden wir davon absehen, Ihr Netzwerk zu attackieren“, stand übersetzt im ersten Satz geschrieben. 0,1 Bitcoin – also umgerechnet mehr als 5000 Euro – forderten die Unbekannten.
„Das ist die aktuelle Gebühr. Ein geringer Preis dafür, was passiert, wenn Ihr gesamtes Netzwerk lahmgelegt ist“, schrieben die Erpresser weiter. Nachsatz: „Ist es Ihnen das wert? Sie entscheiden!“
Firmen-Webseiten waren nicht mehr erreichbar
Nur kurze Zeit später machten sie Ernst. Alle zehn Webseiten der Firma waren nach einer sogenannten DDOS-Attacke nicht mehr erreichbar. Dabei greifen die Kriminellen in kürzester Zeit so oft auf die Seiten zu, dass sie das System völlig überlasten. Das Unternehmen erstattete sofort Anzeige, IT-Spezialisten kümmerten sich rasch darum, weitere Angriffe zu verhindern.
Auch wenn nicht bezahlt wurde, entstand laut Polizei bislang ein Schaden von zigtausend Euro – ermittelt wird auf Hochtouren.
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