29.11.2021 07:00 |

Neue Mutation

„Nur eine Frage der Zeit, bis Omikron auftaucht“

In Salzburg setzt man zur Eindämmung der „Omikron“-Variante auf ein Screening aller positiven PCR-Proben , die Erfassung von Reiserückkehrern und ein strenges und priorisiertes Contact-Tracing.

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Aus dem Nachbarbundesland Tirol wurde bereits ein Verdachtsfall der neuen und noch weitgehend unerforschten „Omikron“-Mutation des Coronavirus gemeldet. Dennoch hofft man in Salzburg aber, die Ausbreitung der Virus-Variante noch verhindern zu können. Das Land Salzburg wies deshalb die Gesundheitsbehörden am Freitag an, entsprechende Verdachtsfälle priorisiert zu ermitteln und die Kontaktpersonen schnellstmöglich abzusondern. Hier setzt man vor allem auf Eigenverantwortung und Mithilfe der Bevölkerung. Man vertraut darauf, dass sich Reiserückkehrer aus dem südlichen Afrika unter der Rufnummer 1450 melden und appelliert auch dringend, das verlässlich zu tun. Im Anschluss werden die Betroffenen einer behördlichen PCR-Testung zugewiesen.

Salzburger Labor testet bereits auf Mutation
Diese Tests von Index- und Kontaktpersonen aus Salzburg werden, wie auch schon bisher, im Labor medilab in der Stadt Salzburg analysiert. Geschäftsführer und Labormediziner Hans Georg Mustafa erklärt: „Wenn ein Test positiv ist, wird er routinemäßig auch auf Mutationen geprüft.“

Man wisse schon so viel über die neue Variante, dass man sie anhand von Punktmutationen erkennen könne. Sollte „Omikron“ in Salzburg auftreten, würde das sofort über das Epidemiologische Meldesystem und „natürlich auch an die Landessanitätsdirektion gemeldet werden.“ Zumindest bis Sonntagnachmittag wurde das aber noch nicht nötig – zuletzt waren fast 100 Prozent der Proben dem vorherrschenden Delta-Typ des Coronavirus zuzuordnen. Laut dem Labormediziner ist es aber „nur eine Frage der Zeit“, bis die Covid19-Variante auch in Salzburg auftaucht.

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