28.11.2021 06:37 |

Ausbau lahm gelegt

Schnelles Internet lässt zu lange auf sich warten

Der Lockdown ist in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung. Tausende Burgenländer, die von zu Hause aus ihrer Arbeit nachgehen müssen, leiden unter mangelnder Technik. Der Ausbau des schnellen Internets ist ins Stocken geraten. Über Versäumnisse des Bundes ärgert sich dabei Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ).

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Die Weichen für ein rasches Internet sind grundsätzlich gestellt. Um die Umsetzung zu beschleunigen, war die Energie Burgenland Green Technology GmbH gegründet worden. Die Gesellschaft ist zentrale Drehscheibe für den Glasfaser- und Breitbandausbau zwischen Kittsee und Kalch.

Pläne liegen auf Eis
Darüber hinaus wurde vor einem Monat die Ausschreibung für den Masterplan zum Ausbau der Glasfasernetze im Landessüden gestartet. „Im Zuge dessen wird das Augenmerk auf schlecht versorgte Gebiete gelegt, um die passive Infrastruktur zur Sicherstellung der Breitbandversorgung zu ermöglichen“, so Schneemann.

Neben einem zukunftssicheren Glasfasernetzwerk soll mit den Mobilfunklizenz-Eigentümern speziell der Ausbau des mobilen Breitbandes mit leistungsstarker Technologie, also 4G+ und 5G, vorangetrieben werden. Finanziert werden diese Projekte überwiegend mithilfe von Geld aus der EU und des Bundes.

Kritik an Versäumnissen
„Im Burgenland könnten wir schon an der Umsetzung arbeiten. Doch das geht nicht, weil der Bund säumig war“, ärgert sich der Landesrat. Aktuell gibt es keine Zuschüsse. „Das alte, bundesweite Förderprogramm ist ausgelaufen und das neue noch nicht fix, da die EU die geänderten Richtlinien erst absegnen muss. Hätten sich die Bundesregierung und Ministerin Elisabeth Köstinger früher darum gekümmert, könnten wir loslegen“, kritisiert Schneemann: „Das Burgenland ist längst startklar.“

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