Brauch wieder aktuell

Bratwürstel-Sonntag hilft den heimischen Bauern

Der erste Adventsonntag galt bereits vor 200 Jahren in manchen Regionen als Bratwürstel-Sonnntag. Der NÖ-Bauernbund möchte diesen Brauch landesweit aufleben lassen. Aus gutem Grund: Den Konsumenten sollen heimische Fleischprodukte schmackhaft gemacht werden, denn der Gastro-Lockdown setzt den Landwirten zu.
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Der Bratwürstel-Sonntag – bisher vor allem im Mostviertel, im Salzburger Lungau sowie in Oberösterreich bekannt – wurzelt in tiefbäuerlicher Tradition. „Da man nicht alle Tiere über den Winter durchfüttern konnte, wurde das Hausschwein geschlachtet. So gab es noch vor Beginn der adventlichen Fastenzeit frische Bratwürstel“, weiß Bauernbund-Direktor Paul Nemecek. Heute bringen die Corona-bedingt ausgefallenen Absatzmärkte und niedrigen Erzeugerpreise die heimischen Schweinebauern in Bedrängnis.

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„Jetzt geht es also um die Wurst“

Bauernbund-Direktor Paul Nemecek

„Jetzt geht es also um die Wurst“, sagt Nemecek, der mit TV-Moderatorin Silvia Schneider eine Lanze für den Bratwürstel-Sonntag bricht. Die Koch-Lady erklärt: „Mit Erdäpfelschmarren und feinem Sauerkraut schmecken heimische Bratwürstel besonders gut.“ Und noch ein Tipp von Nemecek: „Beim Kauf auf das AMA-Gütesiegel achten, oder am besten die Würstel gleich beim Bauern direkt holen.“

Christoph Weisgram
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