Corona

Linz für strenge Maßnahmen, LH schließt nichts aus

Appell an Bund und Land aus Linz: Lockdown und Distance-Learning nicht mehr vermeidbar - LH Stelzer: Weitere Maßnahmen nicht auszuschließen

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Angesichts der eskalierenden Lage an Schulen, in Spitälern und bei den Gesamtinfektionen hat der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) am Mittwoch an Bund und Land appelliert, Mut zu zeigen. Lockdown und Distance-Learning seien nicht mehr vermeidbar, hieß es in einer Aussendung. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) ließ wissen: „Sollten die strengeren Schutzmaßnahmen nicht entsprechend greifen, sind weitere Maßnahmen nicht auszuschließen.“

Schulterschluss der Vernunft
„Wir benötigen einen Schulterschluss der Vernunft, um eine Impfrate von 80 Prozent zu erreichen“, sagte Luger. In Linz seien mit Stand Mittwoch 2349 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden, „der Höchstwert an Infizierten im Dezember 2020 lag bei 1600, also um knapp 50 Prozent niedriger als derzeit“. Neben den Spitälern bildeten die Schulen landesweit einen Hotspot. Allein in Linz seien am Dienstag 240 Schüler und Schülerinnen positiv getestet worden. Allerdings weist die Landeshauptstadt unter den 18 oö. Bezirken mit 803,7 noch die beste Sieben-Tage-Inzidenz aus.

Nachschärfen ist denkbar
Stelzer betonte in einer Stellungnahme zur von Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) geforderten nächtlichen Ausgangssperre für alle, dass man in Oberösterreich strengere Schutzmaßnahmen gesetzt habe auch bereits die Nachtgastro gesperrt sei. Er schloss aber weitere Maßnahmen nicht aus, „sollten die strengeren Schutzmaßnahmen nicht entsprechend greifen“. Die Gesundheit der Menschen habe oberste Priorität. „Das Wichtigste ist jetzt, unsere Gesundheitsversorgung sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Spitälern vor einer Überlastung zu schützen.“

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