Spiel gegen Israel

ÖFB: Es geht um nichts - und doch um alles!

Teamchef-Diskussion, Fans, 2:5-Debakel und WM-Play-off: Es gibt viele Gründe, warum das Team heute in Klagenfurt gegen Israel überzeugen muss.

Rein tabellarisch geht es für Österreichs Fußball-Team heute in Klagenfurt gegen Israel um (fast) nichts mehr, eine Verbesserung auf Platz drei ist noch drinnen, das große Ziel Gruppensieg bzw. zumindest Platz zwei wurde klar verfehlt.

Und dennoch geht es heute um viel, eigentlich sogar um alles!

Denn das Team hat aktuell viele Baustellen: Teamchef-Diskussion, Fans, 2:5-Debakel oder WM-Play-off – es gibt viele Gründe, warum David Alaba, Marko Arnautovic und Co. heute überzeugen müssen:

Teamchef: Franco Foda steht nach der matten WM-Qualifikation in der Kritik, die Spieler betonen stets, hinter ihm zu stehen. Das müssen sie aber auch zeigen, beweisen. Es geht vor allem darum, ob Foda im März noch auf der Bank sitzt, ob die ÖFB-Spitze mit dem, was nun in Klagenfurt geboten wird, zufrieden ist, ob man Foda weiter zutraut, das Team via Play-off zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar zu führen.

Fans: Das Wörthersee-Stadion wird heute nur dünn besiedelt sein, nicht nur eine Folge der neuen Corona-Regeln. Die Fans haben derzeit wenig Vertrauen in das Team, auch da gilt es, diese wieder mit ins Boot zu nehmen. 3000 Karten waren bis gestern weg.

2:5-Debakel: Mit Israel ist noch eine Rechnung offen, die bittere Blamage im September in Haifa ist noch nicht vergessen. „Das hat extrem wehgetan“, so Christoph Baumgartner, „wir haben da schon noch eine Rechnung mit denen offen.“ Selbstbewusst sagt er: „Die werden wir am Freitag begleichen!“

WM-Play-off: Kommenden März hat Österreich noch die Möglichkeit, sich für die WM zu qualifizieren. Heute und dann am Montag gegen Moldau muss man sich Selbstvertrauen für dieses Play-off holen – Foda: „Wir müssen alles investieren, alle Kräfte bündeln, um für den März bestens vorbereitet zu sein!“

Also geht es heute um viel, sehr, sehr viel sogar, der Teamchef und seine Spieler sind extrem gefordert!

Peter Klöbl
Peter Klöbl
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Mittwoch, 01. Dezember 2021
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