Kulturpreise verliehen

„Kritische Mahner, die zum Nachdenken animieren“

Niederösterreich
09.11.2021 12:00
Niederösterreich ist ein Land der Kultur. Allein im heurigen Kultursommer konnten 360.000 Besucher rund 1500 Veranstaltungen genießen. Bei der heurigen Kulturpreis-Verleihung betonte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, es sei Aufgabe der Kulturpolitik, optimale Rahmenbedingungen für Künstler zu schaffen.

Ein Abend voll preisgekrönter Kultur ging jetzt im Festspielhaus St. Pölten über die Bühne. Bereits zum 61. Mal wurden auch heuer wieder die Kulturpreise des Landes NÖ vergeben. „Hierzulande sind Kunst und Kultur in allen Ecken spürbar, erlebbar und für alle zugänglich“, erklärte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der feierlichen Preisverleihung.

Mercedes Echerer sprach in ihrer Festrede unter anderem von der Toleranz als Selbstverständlichkeit in einer Vielfalt von Kulturen. Überreicht wurden anschließend je ein Würdigungspreis (mit 11.000 Euro dotiert) und zwei Anerkennungspreise (je 4000 Euro) in den Sparten Darstellende und Bildende Kunst, Literatur und Medienkunst.

Als „genialer Erzähler historisch akribisch recherchierter Geschichten“ erhielt Martin Pollak den diesjährigen Würdigungspreis für Literatur. Bijan Khadem-Missagh, Festivalgründer und erster Konzertmeister der Tonkünstler, wurde mit dem Würdigungspreis für Musik bedacht.

Sonderpreis für Auseinandersetzunt mit Menschenwürde
Den Sonderpreis für künstlerische und kulturelle Auseinandersetzungen mit der Menschenwürde erhielt das SOG.Theater aus Wiener Neustadt. Ebenfalls prämiert wurden Viktoria Schubert (Darstellende Kunst) sowie Isolde Joham (Bildende Kunst).

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