Einsatz im Rax-Gebiet

Waldbrand: Eine Mio. Liter Löschwasser abgeworfen

Unermüdlich kämpfen seit Montag Hunderte Einsatzkräfte gegen den verheerenden Waldbrand im niederösterreichischen Hirschwang, um das Feuer einzudämmen, die Kontrolle über das Flammenmeer zu erlangen und ein Übergreifen auf die Rax zu verhindern. Bislang wurden dabei alleine aus der Luft mehr als eine Million Liter Wasser über dem Gebiet abgeworfen.

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Vom Boden aus wurde am Mittwoch eine neue Verteidigungsfront in Stellung gebracht. Mehrere Großtanklöschfahrzeuge wurden an der B27 positioniert, um mit Wasserwerfern einen Überschlag der Flammen auf die Rax-Seite zu verhindern und auch den Funkenflug zu minimieren. Bislang zeigte diese Maßnahme auch Erfolg. Doch das schwer bis kaum zugängliche Brandgebiet macht auch Löscheinsätze aus der Luft dringend erforderlich.

Hunderttausende Liter Löschwasser
Laut Angaben von Bundesheersprecher Michael Bauer wurden allein bis Mittwochabend fast 960.000 Liter Wasser aufgenommen und über dem Areal abgeworfen, dazu landeten die Bundesheerhubschrauber allein bis zu diesem Zeitpunkt 457-mal und verbrachten fast 50 Stunden in der Luft.

Hunderte Helfer im Löscheinsatz
Mittlerweile wurde die Eine-Million-Liter-Marke an Löschwasser überschritten. Am Donnerstag befanden sich einmal mehr unter anderem zwei Blackhawks im Löscheinsatz, dazu 500 Einsatzkräfte am Boden, allein 400 von ihnen von Feuerwehren, unter ihnen eine Vielzahl ehrenamtlicher Helfer, die unter höchster Gefahr gegen das Feuer kämpfen. Sorgen bereitet zudem nach wie vor der Wind, der die Flammen weiter anfachen könnte.

In der Zwischenzeit ist auch bereits die Suche nach der Brandursache angelaufen. Spekulationen reichen von einer weggeworfenen Zigarette bis hin zu einem Lagerfeuer, das außer Kontrolle geriet. Die Polizei hofft deshalb auf Beobachtungen möglicher Augenzeugen, wie es seitens der Landespolizeidirektion gegenüber der „Krone“ hieß.

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