Conference League

Festnahmen und blutende Fans: Chaos in Rotterdam

Rund um das Conference-League-Spiel von Union Berlin bei Feyenoord Rotterdam hat es am Donnerstagabend insgesamt 75 Festnahmen gegeben. Das teilte die niederländische Polizei mit. Demnach habe eine Gruppe von insgesamt 59 Union-Fans vor der Begegnung die Konfrontation mit Feyenoords Anhängern gesucht. Die weiteren 16 Personen werden unter anderem des Vandalismus und des Besitzes von Feuerwerkskörpern verdächtigt. 

Es soll zudem zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Fans gekommen sein. Dabei sei auch ein Polizeihund zum Einsatz gekommen, der sowohl einen Beamten als auch drei Berliner Fans biss, berichtet die „Bild“. Die Fan-Gemeinschaft „Eiserne Hilfe“ postete auf Twitter Fotos, die angeblich verletzte Union-Berlin-Fans zeigen.

Zum Sportlichen: In Gruppe E ging das Duell zwischen Feyenoord Rotterdam mit Gernot Trauner und Union Berlin mit Christopher Trimmel mit 3:1 an den Gastgeber. Alireza Jahanbakhsh brachte Feyenoord in der 11. Minute in Führung. Taiwo Awoniyi gelang in der 35. Minute per Kopf der Ausgleich, davor hatte Trimmel den Ball nach einer Trauner-Kopfballabwehr zur Mitte gebracht. Den Erfolg der Niederländer fixierten Bryan Linssen (29.) und Luis Sinisterra (76.). Beide Österreicher spielten durch. Während Feyenoord die Gruppe E mit sieben Zählern anführt, liegt Union mit drei Punkten an der letzten Stelle.

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Samstag, 27. November 2021
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