FH Vorarlberg

Dropout-Quote blieb trotz Corona stabil

Vorarlberg
13.10.2021 06:00
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Fachhochschule Vorarlberg hat - wie viele andere Hochschulen auch - einiges an Flexibilität aufbringen müssen, um die Corona-Krise zu überstehen. In Dornbirn gelang das jedenfalls hervorragend. Trotz zahlreicher Umstellungen im Unterricht hat sich die Dropout-Quote in den Krisen-Semestern nicht erhöht.

Die FH Vorarlberg konnte im aktuellen Wintersemester wieder voll mit dem Präsenzunterricht durchstarten. Nach den Corona-Semestern, die sowohl den Studierenden als auch den Lehrenden einiges an Flexibilität abverlangte, zeigte sich der Geschäftsführer der FH, Stefan Fitz-Rankl, gestern sichtlich erleichter über den wiederaufgenommenen Normalbetrieb. Das Gefühl der Erleichterung dürfte aber auch aus den Erfahrungen der vergangenen eineinhalb Jahre gespeist worden sein. Immerhin haben sich trotz zahlreicher Umstellungen nicht mehr Studierende von der FH verabschiedet als in Vor-Corona-Jahren.

Hohe Impfbereitschaft
Auch Landesrätin Barbara Schöbi-Fink fand für das Krisenmanagement in Dornbirn lobende Worte, der Studienbetrieb habe „souverän“ funktioniert, erklärte sie. Beruhigend dürfte für alle Verantwortlichen wohl auch die Erfahrung gewesen sein, dass das Haus, das unter anderem die „digital factory“ beheimatet, die Umstellung von Präsenz- auf virtuellen Unterricht ohne gröbere Probleme bewerkstelligen konnte. Hilfreich für den derzeitigen Regel-Betrieb ist mit Sicherheit die überdurchschnittlich hohe Impfbereitschaft unter den Studierenden. Über 80 Prozent der Auszubildenden sind gegen das Coronavirus geimpft. Ein Wert, von dem andere Bildungseinrichtungen nur träumen können.

Mit guten Aussichten startet auch Studiengangsleiterin Verena Fastenbauer in das neue Uni-Jahr. Ab kommenden Wintersemester können sich bis zu 20 Interessierte für den Master-Studiengang „Wirtschaftsinformatik - digitale Transformation“ anmelden. Das Land Vorarlberg unterstützt das neue Angebot mit 865.000 Euro - bis ins Jahr 2027. Das berufsbegleitende Studium vermittelt Inhalte technischer wie auch wirtschaftlicher Natur. Im Fokus stehen jene Transformationsprozesse, die Unternehmen im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung idealerweise durchlaufen sollten. Die Lehrveranstaltungen finden hauptsächlich an Donnerstagnachmittagen und freitags (ganztägig) statt, um speziell Berufstätigen am Wochenende eine Erholungsphase zu gönnen.

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