Unschöne Szenen beim WM-Qualifikationsspiel zwischen Nordmazedonien und Deutschland (0:4): Bayern-Star Joshua Kimmich wurde gleich zweimal Opfer einer fiesen Laserpointer-Attacke.
Bei der Ausführung des Eckballs wurde Kimmich gestört. Ein großer, grüner Lichtpunkt fuhr über das Gesicht des Deutschen, das war auch klar und deutlich im TV zu erkennen.
Offenbar hat ein unfairer Fan versucht, den DFB-Kicker bei der Standardsituation zu blenden. Woraufhin Schiedsrichter Danny Makkelie das Spiel unterbrach. Doch auch die Aufforderung des Stadionsprechers half nicht. Wenig später wiederholten sich die Szenen beim nächsten Eckball. Nicht ungefährlich, wenn man bedenkt, dass der Laser die Netzhaut im Auge verletzen kann.
Flick hat Großes vor
Nach der vorzeitigen Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2022 nimmt Deutschland jedenfalls wieder Großes ins Visier. Bundestrainer Hansi Flick erinnerte nach dem 4:0 in Nordmazedonien nicht ohne Stolz, dass der Ex-Weltmeister als erste Mannschaft das Ticket für Katar gebucht habe. Dort sollen die Deutschen in knapp 14 Monaten mehr als nur mitspielen.
„Von der Qualität unserer Spieler, wenn man mal anschaut, wo sie spielen, muss man einfach sagen, haben sie auch die Qualität, gegen Italien, Spanien, Frankreich, Belgien zu bestehen. Ich bin da sehr zuversichtlich“, stellte Flick in Skopje fest. „Wir müssen uns entwickeln bis zur WM“, sagte der mit fünf Siegen bei einem Torverhältnis von 18:1 gestartete Nachfolger von Joachim Löw. „Wie weit wir dann sind, weiß ich nicht. Aber ich weiß auf jeden Fall, mit dieser Mentalität ist einiges machbar.“
Nicht in Topf eins
Die WM-Gruppen werden nach dem Play-off im kommenden Frühjahr ausgelost. Der vierfache Weltmeister wird dann nach derzeitigem Stand wohl nicht im Topf der acht besten Teams gesetzt sein. Die FIFA soll planen, die Weltrangliste wieder als wesentliches Kriterium heranzuziehen. Neben Gastgeber Katar landen die bestplatzierten sieben Teams im ersten Topf. Das sind derzeit Belgien, Brasilien, England, Frankreich, Italien, Argentinien und Portugal. Die Endrunde findet vom 21. November bis 18. Dezember 2022 statt.
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