In Österreich-Gruppe

„Hampden Roar“ trägt Schotten zu Last-Minute-Sieg

Es gibt ihn noch, den Heimvorteil: Im erstmals seit 2017 wieder ausverkauften Hampden Park zu Glasgow hat Schottlands Nationalteam mit einem dramatischen 3:2-Sieg gegen Israel den zweiten Platz in der Österreich-Gruppe der WM-Qualifikation um vier Punkte abgesichert. „Sechs Minuten (Nachspielzeit) waren angezeigt und das Publikum gibt dieses Brüllen von sich. Es könnte die Israelis verängstigt haben“, mutmaßte Schottland-Coach Steve Clarke danach.

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Neben der Vermutung formulierte Clarke auch eine Gewissheit: Der „Hampden Roar“, zu übersetzen als ohrenbetäubende Geräuschkulisse, die 1929 Eingang in die Geschichtsbücher fand, nachdem die in Unterzahl spielenden Schotten gegen England in letzter Minute ausgeglichen hatten, habe auch diesmal sein Team zum Sieg getragen. In der 94. Minute traf Scott McTominay aus kurzer Distanz nach einem Corner und verbesserte vor 52.000 Zuschauern die Aussicht auf die erstmalige WM-Teilnahme Schottlands seit 1998 erheblich. „Im Kontext der Gruppe sind es große drei Punkte“, sagte Clarke.

Der Gruppenzweite spielt in den Play-offs im März gemeinsam mit elf anderen Nationen - darunter wohl Österreich dank der Nations-League-Performance - um drei WM-Tickets. Und die Chancen auf diesen zweiten Platz stehen für die aus Topf drei hinter Österreich gezogenen Schotten nun exzellent. Nach dem Dienstag-Gastspiel auf den Färöern wartet auswärts der Gruppenletzte Moldau und zum Abschluss - wieder im Hampden Park - ein Heimspiel gegen wohl bereits qualifizierten Dänen.

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