Nach Horrorunfall

Endlich eine Radar-Anlage für Linzer Raserstrecke

Die Hartnäckigkeit der verzweifelten Anrainer der Linzer Humboldtstraße hat sich bezahlt gemacht. Am Mittwoch wurde auf der viel befahrenen Durchzugsroute endlich die seit Monaten mit Nachdruck geforderte Fix-Radarstation installiert. Rasern und Verkehrsrowdys sollte damit künftig Einhalt geboten werden.

„In den vergangenen Monaten war ich skeptisch, was die Versprechen der Stadt-Politiker betraf - aber jetzt bin ich umso erfreuter“, sagt Heli Schreder, leidgeplagter Bewohner der Linzer Humboldtstraße. Magistratsmitarbeiter hatten am Mittwoch - vier Tage vor der Bürgermeister-Stichwahl - an der berüchtigten Raserstrecke auf Höhe der Ecke Schillerstraße einen Radarkasten montiert. Auch auf der in gegensätzlicher Fahrtrichtung parallel verlaufenden Dinghoferstraße ist eine solche Tempo-Kontrollanlage geplant.

Zuletzt auch zwei Tote
Wie mehrfach berichtet, hatten die Anwohner der beiden ständig von Verkehrsrowdys zweckentfremdeten Straßenzüge seit dem Horror-Unfall mit zwei Toten Ende April eine fixe Geschwindigkeitsüberwachung gefordert. Ein junger Motorrad-Raser war damals – auf der Flucht vor der Polizei – in einen Mann gekracht, der auf einem Schutzweg gerade die Straße querte. Beide Männer überlebten den Zusammenprall nicht. Schreder: „Ich hoffe, dass Tempobolzer und Radaubrüder künftig abgeschreckt sind.“

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner
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