Der Frühlinganfang wird in der Astronomie nach der Lage der Erde zur Sonne bestimmt. Der Tag ist dann exakt gleich lang wie die Nacht. Ab sofort werden die Tage auf der Nordhalbkugel immer länger und heller. Am 21. Juni schließlich, der Sommersonnwende, endet dann der Frühling - an diesem Tag ist es genau 16 Stunden hell (längster Tag des Jahres) und acht Stunden dunkel (kürzeste Nacht des Jahres).
Übrigens: Wer sich, was den Frühlingsbeginn betrifft, streng nach dem Kalender richtet, der muss ab dem nächsten Jahr umdenken, denn der astronomische Frühlingsanfang fällt heuer für lange Zeit zum letzten Mal auf den 21. März. Danach springt dieses Datum bis zum Jahr 2102 zurück - anfangs auf den 20. März, ab Mitte des Jahrhunderts dann auch häufiger auf den 19. März. Grund dafür ist der Gregorianische Kalender. Erst durch einen Schalttag im Jahre 2100 wird sich der kalendarische Frühlingsbeginn zu Beginn des 22. Jahrhunderts wieder zwischen dem 20. und 21. März einpendeln.
Im Folgenden der Ausblick auf die kommenden Tage:
Am Dienstag scheint den ganzen Tag über die Sonne, morgendliche Nebelfelder im oberösterreichischen Seengebiet und am Bodensee lösen sich rasch auf. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus sechs und plus zwei Grad, tagsüber werden neun bis 15 Grad erreicht.
Auch am Mittwoch zeigt sich häufig die Sonne - abgesehen von einigen hohen Schleierwolken im Osten und im Norden. In manchen Tälern und Becken sind in der Früh flache Nebel- und Hochnebelfelder möglich. Dazu weht schwacher bis mäßiger Wind aus West bis Nordost, im östlichen Flachland kann dieser mitunter lebhaft auffrischen. Die Frühtemperaturen bewegen sich zwischen minus zwei bis plus vier Grad, die Höchstwerte liegen bei neun bis 17 Grad.
Mit viel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen geht es auch am Donnerstag weiter. Lediglich in den Morgenstunden hält sich gebietsweise etwas Nebel. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest. Die Frühtemperaturen erreichen minus ein bis plus fünf Grad, am Nachmittag klettert das Quecksilber auf zehn bis 18 Grad.
Am Freitag wird es aus heutiger Sicht noch einmal sonnig und warm, in Richtung Wochenende erreicht uns von Norden her allerdings eine Störungszone mit einigen Regenschauern. Es weht mäßiger, teils lebhafter Wind aus Südwest bis Nordwest. Die Frühtemperaturen betragen minus ein bis plus vier Grad, die Höchstwerte zehn bis 14 Grad.
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