17.09.2021 17:06 |

Brände in Kalifornien

Größter Baum der Welt von Flammenmeer bedroht

„General Sherman“ ist rund 2500 Jahre alt und 83,8 Meter hoch. Der größte lebende Baum der Welt steht im Sequoia-Nationalpark in Kalifornien und wird von den derzeit wütenden Waldbränden in seiner Existenz bedroht. Feuerwehrleute versuchen daher den Mammutbaum mithilfe einer mit Aluminium beschichteten Folie vor den Flammen zu schützen.

Dieser „Mantel“ rund um den Stamm, dessen Umfang 31 Meter beträgt, kann kurzzeitig intensiver Hitze standhalten. Neben „General Sherman“ bekommen auch zahlreiche weitere Mammutbäume solche Folien um ihre Stämme gewickelt. Es handelt sich laut der Sprecherin des Nationalparks um einen „ganz besonderen Ort für ganz viele Menschen, daher gibt es ganz besonders große Bemühungen, diesen Wald zu schützen“.

Die beiden Brände namens „Colony“ und „Paradise“ stellen zurzeit mehrere Hundert Einsatzkräfte auf eine harte Probe. Mehr als 6800 Wald- und Buschbrände haben in diesem Jahr allein in Kalifornien bereits eine Fläche von fast 6900 Quadratkilometern zerstört. Damit zählen die Brände zu den schwersten in der Geschichte des Westküstenstaates. Sie wurden durch extreme Hitze und Trockenheit angefacht, die nach Ansicht von Experten symptomatisch für den Klimawandel sind. Seit Mitte August wütet vor allem ein großes Feuer in der Nähe des Urlaubsgebiets am Lake Tahoe östlich der kalifornischen Hauptstadt Sacramento.

Kalifornien zum Katastrophenfall erklärt
US-Präsident Joe Biden erklärte Kalifornien wegen der schweren Waldbrände zum Katastrophenfall und ebnete damit den Weg für weitere Bundeshilfen. Zusätzliche Schritte seien möglich, wenn der Bundesstaat darum bitte, erklärte das Weiße Haus vor wenigen Tagen.

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