Viele Blicke richten sich in Monza auf das zukünftige Dream-Team Hamilton-Russell. Mercedes-Teamchef Toto Wolff: „George muss zeigen, wie er mit Druck umgeht. Jetzt hat er den besten Fahrer als Teamkollegen. Und Lewis hat bis jetzt alle in Rente geschickt!“
Auf der einen Seite Lewis Hamilton, 36 Jahre, siebenfacher Weltmeister. Auf der anderen George Russell, 23, Rookie. Ab 2022 bilden sie das Piloten-Team bei Mercedes. Schon vor dem morgigen Klassiker in Monza steckten die beiden die Köpfe zusammen, tauschten sich aus. „Als ich Lewis das erste Mal getroffen habe, war er für mich ein Superheld. So wollte ich auch einmal sein. Jetzt darf ich an seiner Seite fahren, kann viel lernen. Das ist echt verrückt“, freute sich Russell. Und Hamilton? „Er besitzt ein riesiges Talent. Und ich bin jetzt ein richtiger Oldie im Team, dem frisches Blut sicher guttut.“ Gemeinsam sollen sie Mercedes nach vorne bringen!
Was erwartet sich nun Teamchef Toto Wolff von seinem englischen Dream-Team? „George muss jetzt beweisen, dass er sich in das Team integrieren kann, mal sehen, wie er mit dem Druck umgehen kann“, sagte der Wiener im Gespräch mit der „Krone“. Sein Können konnte Russell doch schon letztes Jahr einmal als Hamilton-Ersatz in Bahrain unter Beweis stellen. „Da hatte er nichts zu verlieren. Jetzt hat er den besten Fahrer als Teamkollegen. Und Lewis hat bis jetzt alle in Rente geschickt“, lächelt Wolff. Ob Russell diesen Spieß umdrehen kann? „George wird natürlich zeigen wollen, was er kann. Und wir werden ihn unterstützen, denn Jugend soll forschen, aber nicht zu forsch. Wir müssen aufs Gleichgewicht schauen.“
Samt Wermutstropfen
Das Sprint-Qualifying startet heute Valtteri Bottas von der Poleposition vor Lewis Hamilton und Max Verstappen - mit einem Wermutstropfen: Wegen des Motorenwechsels muss der Finne am Sonntag in der Startaufstellung ganz nach hinten.
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