Northug (im Bild links oben), der sich wenige hundert Meter vor dem Ziel aus der fünfköpfigen Spitzengruppe abgesetzt hatte, stellte vor der Ziellinie die Ski quer, blickte zum Verfolger und stieg dann über die Linie. Das kam einer Verhöhnung der Gegner gleich.
Sprint-Weltmeister Hellner wollte diesmal länger zuwarten als im ersten WM-Rennen, in dem er Northug nach einer frühen Attacke bezwungen hatte. "Meine Beine waren diesmal nicht so gut", erklärte der schwedische Schlussläufer. Die Aktion Northugs auf der Ziellinie fand er nicht in Ordnung. "Das ist sein Stil, daher sind wir nicht überrascht, dass er so etwas macht. Aber er ist auch der Stärkste, darum hat er vielleicht auch die Berechtigung dazu."
Verhöhnt fühle er sich nicht, sagte Hellner. "Er war schneller als ich, da ist es mir egal, was er auf der Ziellinie macht."
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