4,5 Millionen Euro – so hoch waren die Forderungen des Bauunternehmens Strabag für unerwartete Baumaßnahmen im Zuge der Neuerrichtung des Ars Electronica Centers. Neben Problemen mit Wassereintritten stieß die Strabag bei den Bauarbeiten auch noch auf einen versandeten Hafen, der umständlich entfernt werden musste.
"Das Bodenrisiko trägt grundsätzlich der Bauherr, also die Stadt", besagte zuletzt ein unabhängiges Gutachten. "In Verhandlungen konnten wir uns nun auf einen Betrag von 2,5 Millionen Euro einigen, der noch im Gemeinderat beschlossen werden muss", verrät der Linzer Finanzreferent Johann Mayr.
Der mit einem weiteren Schreckens-Szenario rechnen muss: Bleibt es bis zum entscheidenden Stichtag am 15. April beim umgerechneten Eurokurs von derzeit 1,28 Franken, so würde das Linz alleine in diesem Jahr 30,5 Millionen Euro kosten. Lediglich zehn Millionen Euro waren für das riskante Swap-Geschäft eingeplant.
Kronen Zeitung










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.