Ryan Crouser

Gold – und emotionale Botschaft an toten Opa

Olympia
05.08.2021 06:32
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Superstoßer Ryan Crouser ist am Donnerstag bei den Olympischen Spielen in Tokio bis auf sieben Zentimeter an seinen Kugel-Weltrekord herangekommen. Der US-Amerikaner gewann mit dem neuen olympischen Rekord von 23,30 m vor seinem Landsmann Joe Kovacs (22,65) und dem Neuseeländer Tomas Walsh (22,47) seine zweite Goldmedaille in Folge. Und er gedachte in der Stunde des großen Triumphs seines verstorbenen Großvaters.

„Grandpa, we did it“, stand auf einem Zettel, den Crouser nach seinem Sieg in die Kameras hielt. Also: „Großvater, wir haben es geschafft - Olympiasieger 2020.“ Später erklärte Crouser im TV-Interview, dass sein Opa kurz vor Olympia an Krebs verstorben sei. DIe Goldmedaille sei ihm, dem Opa, gewidmet. Starke Worte, rührende Geste!

Der 28-Jährige hatte heuer in Eugene den 31 Jahre alten Weltrekord seines Landsmanns Randy Barnes von 23,12 auf 23,37 verbessert.

Parchment siegt über 110 m Hürden
Die 110 m Hürden wurden in der Mittagshitze im Olympiastadion eine Beute des Jamaikaners Hansle Parchment, der kurz vor dem Ziel aufdrehte und in 13,04 Sekunden vor Weltmeister und Favorit Grant Holloway aus den USA (13,09) und seinem Landsmann Ronald Levy (13,10) gewann. „Unglaublich, dass ich diesen Typen noch gekriegt habe“, meinte Parchment jubelnd.

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