Der jüngste Fall sorgte für Aufsehen: Ein Salzburger (77) überwies 90.000 Euro an unbekannte Menschen, die ihm per E-Mail eine honorige Erbschaft in Aussicht stellten, nachdem ein vermeintlicher Verwandter bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen war. Die Drahtzieher sind von der Polizei kaum zu finden, zu verflochten ist das Netz der Web-Betrüger.
Die Maschen der Internet-Abzocker werden hingegen immer kreativer. Die "Krone" kennt die Tricks:
"Besondere Vorsicht gilt vor allem, wenn etwaig Vorzahlungen geleistet werden müssen. Da sollten alle Alarmglocken schrillen", weiß Arbeiterkammer-Expertin Angela Riegler. Ihr Tipp: Auf Kontaktdaten achten wie Anschrift oder auch eine Telefonnummer.
Mehr noch als mit Internet-Betrügern haben die AK-Experten aber mit dem sogenannten Internet-Nepp zu tun. "Vermeintliche Gratis-Angebote, wo danach den Betroffenen eine Zahlungsaufforderung ins Haus flattert", sagt Riegler. Das sei das größte Problem.
von Max Grill, Kronen Zeitung









Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.