29.07.2021 13:00 |

Eisbulle Tom Raffl:

„Für uns zählt immer nur der Titel“

Eisbullen-Kapitän Thomas Raffl ist von der heurigen Mannschaft der Salzburger total überzeugt. Mit der „Krone“ sprach der Leader über den Trainingsstart, die kommende Saison und seinen Bruder Michael. 

Thomas, die Sommerpause ist vorbei, heute findet das erste Mannschaftstraining statt. Wie groß ist die Vorfreude?

Nach einer kräfteraubenden Saison tut ein bisschen Urlaub immer gut, aber jetzt kribbelt es schon wieder. Seit einer Woche trainiere ich auf Eis und ab heute geht es wieder richtig zur Sache.

Personell hat sich einiges getan, welchen Eindruck hast du von den neuen Spielern?

Ich konnte die neuen Jungs in den letzten Tagen schon etwas kennenlernen. Alle haben einen tollen Charakter und werden uns mit Sicherheit weiterhelfen. Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir heuer ein sehr gutes Team auf dem Eis haben.

Die Meisterschaft beginnt Mitte September. Zum Start müsst Ihr beim Derby in Linz ran. Eine gute Auslosung?

Die Duelle gegen Linz sind immer hart und intensiv, aber im Endeffekt spielt die Auslosung nicht wirklich eine Rolle. Beim Eishockey geht es so oder so Schlag auf Schlag. Vor der Meisterschaft wartet ja auch noch Anfang September die Champions League

Stichwort Champions League: Welches Ziel setzt Ihr euch in diesem Bewerb?

Wir wollen auf jeden Fall eine gute Rolle spielen, sind schon in der Saison 2018/19 bis ins Halbfinale vorgedrungen. Sich mit den besten europäischen Teams zu messen, ist eine große Herausforderung. In der Gruppenphase treffen wir auf schlagbare Gegner. Grundsätzlich zählt für uns in jedem Bewerb nur der Titel.

Stand jetzt dürft Ihr heuer wieder vor Fans spielen, wie wichtig sind Zuseher für dich?

Die Zuschauer gehören zu unserem Sport einfach dazu, aber ich genieße die ganze Corona-Situation noch mit Vorsicht. Ich hoffe, dass wir ein ganz normales Jahr mit Fans spielen können.

In eurem Kader sind noch einige Plätze offen. Sieht man eventuell deinen Bruder Michael bald an deiner Seite?


Ab heute kann Michael in der NHL mit Vereinen über einen Vertrag sprechen. Ich bin mir sicher, dass er dort einen Arbeitgeber findet.

Und wenn nicht?

Natürlich würde ich gerne mit ihm zusammen spielen, vielleicht klappt es irgendwann. Aber aus sportlicher Sicht sollte er solange wie möglich in den USA bleiben.

Philip Kirchtag
Philip Kirchtag
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