13.07.2021 09:48 |

Häftlinge legten Feuer

Sydney: Gefängnisaufstand nach Stunden beendet

In der australischen Metropole Sydney ist es am Montag zu einem Aufstand in einem Hochsicherheitsgefängnis im Nordwesten der Stadt gekommen. Wie die Tageszeitung „The Sydney Morning Herald“ unter Berufung auf die Verwaltung der Haftanstalt berichtete, sei die Lage erst nach mehreren Stunden wieder unter Kontrolle gewesen. Die Häftlinge hatten zudem an mehreren Stellen Feuer gelegt.

Mehr als ein Dutzend Häftlinge waren auf das Dach des Parklea Correctional Centre, einer privat geführten Strafanstalt, geklettert, liefen dort herum und posierten für die Fotografen, die den Vorfall festhielten. Weitere 50 Häftlinge stellten sich im Gefängnishof dem Sicherheitspersonal entgegen. An mehreren Stellen des Gebäudes stieg Rauch auf, Flammen waren zu sehen.

Aufstand mit Tränengas-Einsatz beendet
Sicherheitsbeamte setzten schließlich Tränengas ein und stürmten das Dach. Alle Häftlinge seien wieder in Gewahrsam, hieß es. Auch die Feuer seien gelöscht. „Die Einsatzkräfte haben einen tollen Job gemacht und ihr spezielles Training eingesetzt, um die Situation sicher zu lösen“, sagte Gefängnisdirektor Paul Baker.

In der privaten Haftanstalt können bis zu 1350 Insassen untergebracht werden. Der Grund für den Aufstand ist noch nicht bekannt.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).