Bis auf das Burgenland verzeichneten alle Bundesländer ein Plus, am höchsten war die Zunahme in Wien (5,3 Prozent) und Salzburg (4,3 Prozent). Ersten Schätzungen zufolge stieg die durchschnittliche Kinderzahl von 1,39 auf 1,42 pro Frau, teilte Statistik Austria am Donnerstag mit.
Im Burgenland kamen mit 2.110 Neugeborenen praktisch gleich viele Kinder zur Welt wie 2009. In Kärnten gab es mit 3,1 Prozent den dritthöchsten Anstieg, danach folgen Oberösterreich (2,8 Prozent), Niederösterreich (2,7 Prozent) und Tirol (2,5 Prozent). Vorarlberg (2,2 Prozent) und die Steiermark (2,1 Prozent) bildeten die Schlusslichter.
November war geburtenreichstes Monat
Im vierten Quartal wurde mit einem Plus von fünf Prozent die höchste Zunahme registriert, im ersten Quartal mit 1,6 Prozent die geringste. Die zahlenmäßig meisten Geburten, nämlich 20.884, gab es allerdings im dritten Quartal. Monatsmäßig war der November (plus 16,6 Prozent) verglichen mit 2009 besonders stark, der Jänner hingegen durch einen deutlichen Rückgang von minus 6,8 Prozent gekennzeichnet. Auch im Dezember gab es eine Abnahme (minus 1,1 Prozent).
Wenig uneheliche Kinder in Wien
Die Unehelichenquote stieg von 39,2 auf 40,1 Prozent und war traditionell in den südlichen Bundesländern am höchsten: Nach Spitzenreiter Kärnten mit 53,5 Prozent folgte die Steiermark mit 49,4 Prozent. In Wien kamen die wenigsten unehelichen Mädchen und Buben (32,3 Prozent) zur Welt.









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