Die Hausbesitzer am Salzburger Rudolfskai haben genug von lärmenden Partygästen. Sie nutzen die Corona-Krise, die einige Lokale nicht überstanden haben, für eine Neuausrichtung. Mit der Stadtpolitik an Bord soll der Rudolfskai ab dem nächsten Jahr umgestaltet werden: Neben einem breiteren Gehsteig für Gastgärten sollen die meisten Nachtlokale durch Cafés und Weinbars ersetzt werden, die „Krone“ berichtete.
Salzburgs Junge fühlen sich ihrer Partymeile beraubt. Auch die Studentenvertreter melden sich jetzt zu Wort, um nicht vergessen zu werden. „Es gibt immer weniger Platz für Studenten. Das zeigt sich einerseits an den Freizeit-Räumen der Universitäten, aber auch in der Stadt. Gleichzeitig wird jetzt das Barangebot umgebaut für Festspielgäste und Touristen“, ärgert sich Maximilian Wagner, Studentenvertreter an der Pädagogischen Hochschule.
Dass jetzt am Rudolfskai ein anderes Publikum erwünscht ist – was Junge und Studenten explizit ausschließt – macht uns Sorgen, dass das Angebot insgesamt immer weiter schrumpft.
Maximilian Wagner, Hochschulvertreter der PH Salzburg
Sein Vorschlag: ein studentischer Kultur- und Veranstaltungsraum am Rudolfskai. Die Politik hätte noch Zeit, die Umgestaltungspläne gemeinsam mit der Eigentümergemeinschaft nachzuschärfen.
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