Nun gibt's irgendwann im April auf dem Fenner-Areal ein Spiel ohne violette Gäste-Anhänger, die die Westliga seit Saisonbeginn in Angst und Schrecken versetzen. Die Kommission berief sich auf Paragraph 37 Absatz 2 der Rechtspflegeordnung des ÖFB.
Programmgemäß hätte das Match am 30. Oktober angepfiffen werden sollen. Weil es aber zwei Wochen zuvor beim Spiel der Wacker Amateure gegen Austria rund ums Tivoli zu wüsten Tumulten zwischen schwarz-grünen und violetten Fans gekommen war, sagte die Stadt Innsbruck das Spiel gegen die Union ab.
Kein Verschulden eines Klubs festgestellt
Sepp Geisler war nach der Sitzung erleichtert, dass es zu einer sportlichen Lösung gekommen ist. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass Spiele am grünen Rasen, und nicht am grünen Tisch entschieden werden sollen", sagte der Boss des Tiroler Verbandes, der aber in erster Instanz ganz anders entschieden hatte. "Das 3:0 hatte den Haken, dass für die Absage kein Verschulden eines Klubs festgestellt werden konnte", so Geisler.
Union-Coach: "Mir ist's nur recht"
Für Union-Trainer Sepp Pranter kein Problem: "Mir ist's nur recht, wenn es sportlich über die Bühne geht." Beschlossen wurde auch, dass Austria zum Match am 9. April in der Reichenau 20 Security-Leute mitnehmen muss. Zu Spielen im Ländle und in Salzburg zehn. "Wir wollen damit der Gewalt den Riegel vorschieben", meinte Geisler. 20 "Aufpasser" muss auch Wacker am 21. Mai in Salzburg stellen.
Tiroler Krone









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