Akute Gefahr gebannt

Schleusendrama: Zustand des Buben stabilisiert

Tirol
21.06.2021 10:39

Leichtes Aufatmen nach dem Schleusendrama in Tirol: Jener 14 Monate alter Bub, der am Donnerstagabend mit seiner Mutter aus dem Gurglbach im Tiroler Oberland gerettet worden war, befinde sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr, hieß es am Montag.

Der Zustand des Buben habe sich stabilisiert, die behandelnden Ärzte auf der Intensivstation der Innsbrucker Klinik seien „vorsichtig optimistisch“, sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger der APA.

Kinderwagen rollte in Bach
Das Kleinkind war in Imst mitsamt dem Kinderwagen kurz vor einer Schleusenanlage über eine Böschung gerollt und im Gurglbach gelandet. Die 39-jährige Mutter sprang ihrem Kind hinterher, danach wurden die beiden durch eine Schleuse gespült. Knapp 400 Meter nach der Anlage wurde der Bub gerettet und reanimiert. Auch die Mutter wurde völlig erschöpft geborgen, sie wurde auf der Normalstation behandelt.

(Bild: zeitungsfoto.at/Liebl Daniel)

Der kleine Bub wurde nach seiner Reanimation durch Sanitäter und einen Notarzt mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik geflogen.

Zeugen schlugen Alarm
Die Frau war am Abend mit ihren beiden Söhnen - ihr anderer Sohn ist zwei Jahre alt - und ihren zwei Hunden spazieren. In einem unbemerkten Moment fing der Kinderwagen zu rollen an und landete im Wasser. Danach nahm das Unglück seinen Lauf. Der Kinderwagen ging zu Bruch und das Kleinkind wurde aus dem Sitz gespült und abgetrieben. Während ein 51-Jähriger dem Bachlauf folgend dem Kleinkind hinterherlief, setzte ein 54-Jähriger einen Notruf ab.

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