„Keine Kompromisse“

Pentagon prüft Frauen auf ihre Kampfwirksamkeit

Ausland
07.01.2026 07:57

Das US-Verteidigungsministerium will die Wirksamkeit der Beteiligung von Frauen an Kampfeinsätzen überprüfen. Ziel der Untersuchung ist es, die Leistungsfähigkeit der Streitkräfte genauer zu analysieren. Hintergrund ist die Sicherstellung militärischer Standards. Es gehe darum, „dass das Niveau eingehalten wird und die Vereinigten Staaten über die schlagkräftigste Armee verfügen“.

Die Standards bei Kampfeinsätzen mit Waffen würden „elitär, einheitlich und geschlechtsneutral“ sein, so Pentagon-Sprecherin Kingsley Wilson. „Das Gewicht eines Rucksacks oder eines Menschen ist für Männer und Frauen gleich.“ Das Pentagon werde bei dem Niveau „keine Kompromisse eingehen, um Quoten oder eine ideologische Agenda zu erfüllen“.

Erhebung für sechs Monate angesetzt
Der öffentlich-rechtliche Sender NPR berichtete unter Bezugnahme auf eine Pentagon-Mitteilung, dass die Datenerhebung vom nicht-staatlichen Institut für Verteidigungsanalysen (IDA) für sechs Monate angesetzt worden sei.

Das Pentagon ist das Hauptquartier des US-Verteidigungsministeriums in Arlington, nicht weit von ...
Das Pentagon ist das Hauptquartier des US-Verteidigungsministeriums in Arlington, nicht weit von Washington D.C.(Bild: AFP/DANIEL SLIM)
Das US-Verteidigungsministerium geht beim Kampfniveau „keine Kompromisse ein, um Quoten oder ...
Das US-Verteidigungsministerium geht beim Kampfniveau „keine Kompromisse ein, um Quoten oder eine ideologische Agenda zu erfüllen“.(Bild: AP/Julia Demaree Nikhinson)

Führungskräfte der Armee und des Marine Corps seien darum gebeten worden, dem IDA Daten zur Verfügung zu stellen, darunter zur Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Leistung der Einheiten.

„Kriegsminister“ Pete Hegseth gilt als ausgesprochener Kritiker der sogenannten Woke-Politik von ...
„Kriegsminister“ Pete Hegseth gilt als ausgesprochener Kritiker der sogenannten Woke-Politik von Unternehmen, an Hochschulen und beim Militär, die auf die Förderung von Minderheiten abzielt.(Bild: AFP/NICOLAS TUCAT)

Vor seinem Amtsantritt hatte sich Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Interview gegen die Beteiligung von Frauen bei Kampfeinsätzen ausgesprochen, nicht aber generell gegen ihre Präsenz in den Streitkräften. Später distanzierte er sich von diesen Äußerungen.

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