„Keine Kompromisse“
Pentagon prüft Frauen auf ihre Kampfwirksamkeit
Das US-Verteidigungsministerium will die Wirksamkeit der Beteiligung von Frauen an Kampfeinsätzen überprüfen. Ziel der Untersuchung ist es, die Leistungsfähigkeit der Streitkräfte genauer zu analysieren. Hintergrund ist die Sicherstellung militärischer Standards. Es gehe darum, „dass das Niveau eingehalten wird und die Vereinigten Staaten über die schlagkräftigste Armee verfügen“.
Die Standards bei Kampfeinsätzen mit Waffen würden „elitär, einheitlich und geschlechtsneutral“ sein, so Pentagon-Sprecherin Kingsley Wilson. „Das Gewicht eines Rucksacks oder eines Menschen ist für Männer und Frauen gleich.“ Das Pentagon werde bei dem Niveau „keine Kompromisse eingehen, um Quoten oder eine ideologische Agenda zu erfüllen“.
Erhebung für sechs Monate angesetzt
Der öffentlich-rechtliche Sender NPR berichtete unter Bezugnahme auf eine Pentagon-Mitteilung, dass die Datenerhebung vom nicht-staatlichen Institut für Verteidigungsanalysen (IDA) für sechs Monate angesetzt worden sei.
Führungskräfte der Armee und des Marine Corps seien darum gebeten worden, dem IDA Daten zur Verfügung zu stellen, darunter zur Einsatzbereitschaft, Ausbildung und Leistung der Einheiten.
Vor seinem Amtsantritt hatte sich Verteidigungsminister Pete Hegseth in einem Interview gegen die Beteiligung von Frauen bei Kampfeinsätzen ausgesprochen, nicht aber generell gegen ihre Präsenz in den Streitkräften. Später distanzierte er sich von diesen Äußerungen.










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