Patchwork-Komödie

"Kokowääh": Til Schweiger ist ein Papa wider Willen

Kino
02.02.2011 16:52
Papa zu werden, das ist für manche Männer ein schwerer Schock. Doch so plötzlich wie Til Schweiger in seinem neuen Film erwischt es nur wenige. Die Probleme, die in einer Patchwork-Familie entstehen, kommen in "Kokowääh" vor - aber Til Schweiger macht kein tiefgehendes Drama daraus, sondern bringt eine beschwingte und unterhaltsame Komödie auf die Leinwand.

Zwar schauspielert Schweiger auch, hat aber zusätzlich das Drehbuch geschrieben (zusammen mit Bela Jarzyk) und Regie geführt. Seit "Knockin' on Heaven's Door" 1997 und "Der Eisbär" 1998 hat er immer wieder auch hinter der Kamera gestanden. Das Multitalent vertraut auf sein bewährtes Team, das ihm auch schon bei "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" zur Seite stand. Trotz Ähnlichkeiten bei Bildern, Kameraperspektiven und Musik: "Kokowääh" ist kein lauer Aufguss geworden, sondern ein eigenständiger Film und gleichzeitig ein Geschenk an seine achtjährige Tochter Emma, die die Hauptrolle spielt.

Autor Henry stolpert von Auftrag zu Auftrag, auch sein Liebesleben ist chaotisch. Da sitzt eines Tages die achtjährige Magdalena vor seiner Tür, seine Tochter, von deren Existenz er bisher nichts ahnte. Die Kleine hält Henry für einen Freund der Mama und Henry bringt es nicht übers Herz, reinen Tisch zu machen. Der Mittvierziger ist überfordert. Er muss sich um Magdalenas Hausaufgaben kümmern, soll aber auch ein extrem wichtiges Drehbuch schreiben. So will er endlich wieder einen beruflichen Erfolg haben - und seine Ex-Freundin, die Bestsellerautorin Katharina (Jasmin Gerat), zurückgewinnen.

Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Til Schweigers neueste Regiearbeit erweist sich als sensibel erzählte Komödie, die ihre Situationskomik aus dem Zusammenprall zweier kontroverser Männerwelten bezieht. Emma Schweiger, die bereits in "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" an der Seite ihres Vaters spielte, behauptet sich ganz cool als entzückender Trotzkopf mit Schauspielergenen. Eine beiläufig eingestreute Lovestory zwischen dem gestressten Neo-Papa und einer Ex-Flamme kann jedoch nur hinter der famosen Vater-Tochter-Chemie zurückstehen.

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