Nach dem Abbruch der Unterhaus-Saison beginnt schon die Planung fürs nächste Spieljahr. Und da wollen viele Klubs am 19. Mai durchstarten, wenn das Kontakttraining wieder erlaubt sein soll. Die „Krone“ fragte bei den Regionalligisten nach - und hörte auch einige Skepsis durch.
Die Öffnungsschritte im Amateursport werden nahezu herbeigesehnt. Auch von Salzburgs besten Amateur-Fußballklubs in der Regionalliga. Nach der Absage der laufenden Meisterschaft soll so früh wie möglich mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen werden. Die „Krone“ hörte sich um.
Start 19. Mai: Sobald es erlaubt ist, wollen viele mit dem Kontakttraining beginnen. Wie Heimo Pfeifenberger mit Grödig. Oder wie Abbruchmeister SV Kuchl. Wo Coach Helmlinger betont: „Die Pause war sieben Monate, da braucht man eine vernünftige Vorbereitung.“ Der Abbruch war für ihn logisch. „Alles andere wäre nicht zu verantworten gewesen.“ Für ihn auch klar: „Das Ganze ist längst nicht überstanden. Hoffentlich gibt‘s eine nächste Saison.“
Individuell wird trainiert
Darauf hofft auch die Austria, die ebenso am 19. Mai loslegen will wie St. Johann, Bischofshofen oder Anif. Dort sagt Obmann Schnöll aber auch: „Es gibt eine Info vom ÖFB. Aber solange keine Verordnung da ist, kann ich es nicht sicher sagen.“ Das betont auch BSK-Boss Reiter: „Die Rahmenbedingungen müssen passen.“ Das erlaubte Individualtraining am Platz wurde aber in Bischofshofen, Anif oder bei der Austria und Kuchl längst praktiziert.
Start 25. Mai: Der FC Pinzgau und der SAK wollen Dienstag nach Pfingsten auf den Platz zurück. Roman Wallner, Coach der Nonntaler, traut der Sache aber nicht so ganz. „Es kann sich in den kommenden Wochen so vieles ändern. Noch weiß keiner, wie oft sich die Spieler testen müssen.“
Start 31. Mai/1. Juni: Wals-Grünau mit Trainer Franz Aigner lässt sich noch Zeit. „Wir warten auf die genauen Richtlinien. Die Spieler haben April, Mai frei, zuvor gab es bis zu viermal die Woche Zoom-Training.“
Auch Seekirchen hat bei der Rückkehr auf den Rasen keinen Stress. Die Wallerseer geben ihren Jungs im Mai noch frei und wollen im Juni voll durchstarten.
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