RLB-OÖ-Chef:

„Bei manchen läuft es so gut wie noch nie“

„Wir haben uns in der Krise gut geschlagen“, sagt Heinrich Schaller. Der Chef der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich blickt auf turbulente zwölf Monate zurück: 13.400 Kredite wurden gestundet, mehr als 2600 Anträge für Überbrückungshilfen bearbeitet. Der Blick nach vorne fällt aber positiv aus.

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Die Bilanzsumme in der Raiffeisenbankengruppe Oberösterreich stieg auf 65,3 Milliarden Euro, der Jahresüberschuss vor Steuern ging auf 351,8 Millionen Euro zurück. „Trotz der schwierigen Umstände haben wir ein hervorragendes Ergebnis erzielt“, sagt Heinrich Schaller. Bei der Präsentation des Jahresergebnisses sprach der Generaldirektor auch über...

  • Corona-Folgen für die Wirtschaft: Es gibt große Befürchtungen, dass es eine Insolvenzwelle geben wird. Wir sehen aber, dass die Wirtschaft stark anzieht. Bei unseren Industriekunden bemerken wir, dass das Geschäft wieder enorm gut läuft. Es gibt sogar welche, bei denen läuft es so gut wie noch nie. Insolvenzen wird es leider eher bei kleineren und mittelgroßen Betrieben und bei Einzelunternehmern geben. Die haben oft nicht die Kraft, um die Vorsorge zu treffen, eine längere Krise zu überstehen.
  • Veränderungen der Kundenbedürfnisse: Unser Strategieweg ist der richtige - wir wollen regional spürbar sein und einfache digitale Angebote zur Verfügung stellen. Die digitalen Instrumente werden wesentlich stärker genutzt. Trotzdem wollen die Kunden mit uns reden.
  • Folgen für das Filialnetz bei Raiffeisen OÖ: Im Moment sind keine Zusammenlegungen geplant, aber sie werden kommen. Wir werden trotzdem weiterhin jene Bank bleiben, die die meisten Niederlassungen hat.
  • den geplanten Ausstieg aus der Einlagensicherung: Wir sind dazu im Gespräch mit der Aufsicht.
  • seine persönliche Zukunft, nachdem sein Vertrag nur noch bis Frühjahr 2022 läuft: Das bespreche ich intern mit den zuständigen Gremien.
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