19.04.2021 14:32 |

Vakzindosen fehlen

Impf-Start in Wiener Arztpraxen verzögert sich

Eigentlich hätten Wiens Ärzte schon mit Ende März Patienten in ihren Praxen gegen das Coronavirus impfen sollen, aufgrund von Lieferschwierigkeiten konnte der Termin damals nicht eingehalten werden. Angepeilt wurde dann der April (siehe Video oben), doch auch am heutigen Montag ertönte kein Startschuss. Von den benötigen Impfdosen sind noch nicht alle eingetroffen.

Im Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) wurde dazu erklärt, dass ein Teil der 10.000 Impfungen, die im April für den niedergelassenen Bereich vorgesehen sind, nicht gekommen sind, berichtet der ORF-Wien. Somit werde der Impfauftakt in den Praxen frühestens Ende der Woche durchgeführt.

Vorerst werden 560 Ärzte impfen
Einige Ärzte haben bereits begonnen, zu immunisieren, allerdings in den „Impfboxen“. Es handelt sich dabei um umfunktionierte Schnupfen-Checkboxen, in denen sich bisher Menschen mit grippalen Symptomen untersuchen lassen konnten. Hausärzte mit Kassenvertrag aus dem allgemeinmedizinischen Bereich und Fachärzte für Innere Medizin bzw. Pulmologie können für ihre Patienten Termine in diesen Räumlichkeiten buchen. Geimpft wird hauptsächlich mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer.

Vorerst werden im niedergelassenen Bereich 560 Ärzte impfen, rund 1000 Ärzte haben Interesse gezeigt. Allerdings war schon im Vorfeld klar, dass es dafür nicht genügend Vakzine gibt. Vorwiegend sollen die Impfstoffe von Johnson&Johnson (nach Freigabe) und AstraZeneca verabreicht werden. Der nunmehrige Lieferverzug betrifft laut dem Bericht auch diesen Hersteller.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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