
Zwölf Top-Klubs wollen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine europäische Superliga gründen. Was für viel Wirbel in der Fußball-Szene sorgt. „Nein zur Money League! Fußball muss für alle da sein“, betont etwa Rapids Geschäftsführer Christoph Peschek.
„Gestern in der Nacht gaben zwölf Top-Klubs offiziell die Absicht zur Gründung einer „Super League“, eigentlich eher einer „Money League“, bekannt. Persönlich finde ich das überaus bedenklich, denn es widerspricht dem, was Fußball ausmacht: Der Fußball lebt von Leidenschaft und Emotionen. Er ist ein Wettbewerb geprägt von Erfolgen und Misserfolgen, Meistern und Absteigern, der stetigen Hoffnung des Sieges von David gegen Goliath, dem Gleichheitsprinzip in einem Team sowie Klubs mit Werten und Tradition“, spricht sich Peschek klar dagegen aus.
Es werde „das Ziel der Profitmaximierung mit einer geschlossenen Liga über den sportlich fairen Wettbewerb gestellt“, meint der 37-Jährige.
„Der Fußball soll und muss für alle da sein“
Sein Appell: „Der Fußball soll auch in herausfordernden Zeiten vielfältig bleiben. Sportlich, wirtschaftlich, sozial. Daher müssen UEFA und FIFA dem einen Riegel vorschieben!“ Die UEFA und die nationalen Ligen reagierten bereits mit einer scharfen Drohung in Richtung der Top-Klubs. Die Vereine würden von allen weiteren Wettbewerben ausgeschlossen, ihre Spieler dürften nicht mehr für Nationalteams auflaufen, teilte die UEFA mit. Peschek: „Die nationalen Bewerbe müssen das Fundament für die Teilnahme an internationalen Bewerben darstellen. Der Fußball soll und muss für alle da sein. Auch in Zukunft!“










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