„Nicht voraussehbar“

Felssturz in Salzburg: Schutt blockiert Straße

Salzburg
18.04.2021 14:09

Bei einem Felssturz am Freitag in Taxenbach (Salzburg) ist eine Straße unter einer meterhohen Schutthalde begraben worden. 13 Gemeindebürger wurden dadurch von der Außenwelt abgeschnitten. Rund 400 Kubikmeter der Trümmer stürzten aus einer Wand auf einen Güterweg. „Verletzt wurde niemand“, so Taxenbachs Bürgermeiser Johann Gassner.

„Der Felssturz war laut Geologen soweit nicht voraussehbar“, teilte Gassner der APA mit. Der Bereich mit dem Schieferfels-Gestein galt grundsätzlich nicht als gefährdet. Ab Montag starten die Sicherungsarbeiten, bis der Weg wieder passierbar wird, könne es noch rund eineinhalb Wochen dauern, wie Gassner wissen ließ. Der Zwischenfall dürfte durch Frostsprengungen hervorgerufen worden sein.

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Der Felssturz war laut Geologen soweit nicht voraussehbar.

Johann Gassner, Ortschef von Taxenbach

Notfallplan steht bereit
Es dürfte noch einiges Material labil im Steilgelände hängen, weshalb noch Sprengarbeiten durchgeführt werden könnten. Bis zur Freigabe des Güterweges auf der Taxenbacher Sonnseite steht für die 13 von der Außenwelt abgeschnittenen Menschen ein Notfallplan bereit.

Sollte es medizinische Notfälle bei den derzeit nicht erreichbaren Bauernhöfen geben, stünden Bergrettungsleute und ein nachtflugtauglicher Polizeihubschrauber aus der Landeshauptstadt Salzburg für Hilfeleistungen bereit.

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