14.04.2021 09:02 |

Lockdown-Pläne

Österreicher wollen vor allem wieder „essen gehen“

Während das Land weiter mit Corona-Beschränkungen unterschiedlichster Abstufungen konfrontiert ist, zeigt eine Umfrage, was die Österreicher im Lockdown vermissen. Besonders dürfte ihnen dabei der Wirtshausbesuch abgehen - 88 Prozent der knapp über 1000 Befragten gaben an, dass dies das meist ersehnte Ziel ist.

„Was würden Sie gerne zuerst unternehmen?“, fragte das Beratungsunternehmen TQS Research & Consulting Anfang April. Das Interesse am Wirtshaus deckt sich dabei mit einer früheren Befragung von Ende Februar, als sechs von zehn Österreichern angaben, sie würden einen Corona-Test machen, wenn sie dadurch wieder ins Wirtshaus dürften - das ist jedoch vorerst weiter nur in Vorarlberg der Fall. 

In der aktuellen Umfrage kommt nach dem Wirt gleich die nächste gastronomische Option auf dem zweiten Platz: 72 Prozent sehnen sich nach dem Besuch eines Heurigen oder eines Biergartens, wenn die Umstände dies auch österreichweit wieder erlauben. Bei der Analyse nach Geschlecht und Alter zeigt sich, dass Männer sich nach dem Lockdown signifikant häufiger auf den Besuch von Sportevents und auf sportliche Outdoor-Aktivitäten wie Fußball freuen, während Frauen größeres Interesse an Thermenbesuchen, am Essengehen und an Shopping bekundeten.

Lockdown dauert noch an
Nachdem in Wien und Niederösterreich der harte Lockdown am Montag verlängert wurde, geht es für die Einwohner dieser Bundesländer jedoch noch bis mindestens Anfang Mai darum, mit den Maßnahmen und Einschränkungen der Corona-Regeln zu leben. TQS wollte in der Kurzumfrage wissen, was die Österreich tun, um ihre Stimmung zu heben und die Krise etwas zu vergessen. 

Oberste Priorität hat in diesem Fall das Motto „Raus in die Natur“, egal ob für einen Spaziergang, eine Wanderung oder eine Fahrt mit dem Rad - 24 Prozent versuchen ihre Stimmung mit der Flucht nach draußen in die Natur zu heben.

Ablenkung von der Krise
Zeit mit Freunden und Familie lässt 17 Prozent der Befragten die Krise kurz vergessen. Sport als Ablenkung oder Ausgleich sind noch für 14 Prozent der Teilnehmenden eine Option, ob beim Yoga oder im Walzerschritt. Kurios ist die Antwort hingegen von einer Minderheit von zwei Prozent, „Einhalten der Maßnahmen (MNS, zu Hause bleiben etc.)“ ist deren Taktik, um die Stimmung zu heben und die Krise etwas zu vergessen.

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