Heute in zwei Monaten geht es für das Nationalteam in das finale EURO-Quartier in Seefeld, fünf Tage später wartet das erste Spiel gegen Nordmazedonien. Präsident Leo Windtner nimmt auch Sportdirektor Peter Schöttel in die Pflicht. Er sagt klipp und klar: „Wir müssen uns anders präsentieren als 2016 - das hat oberste Priorität!“
Heute in zwei Monaten, am 8. Juni, bezieht Österreichs Nationalteam im Hotel Nidum in Seefeld sein finales EURO-Quartier, schon fünf Tage später wartet in Bukarest in der Gruppe C das erste Spiel gegen Nordmazedonien.
Köpfe rauchen
Zwei Monate, in denen beim ÖFB die Köpfe rauchen. Der WM-Quali-Auftakt mit dem blamablen Heim-0:4 gegen Dänemark hat bei allen Spuren hinterlassen, Teamchef Franco Foda und die Spieler stehen in der Kritik. Falsche Aufstellung, kein Spielwitz, kein Spaß, keine Mannschaft - vieles geistert herum, es „brodelt“, Gespräche über Gespräche werden geführt.
Schlagzeilen wie in Deutschland, wo Teamchef Jogi Löw nach der EURO aufhört und nach dem Heim-1:2 gegen Nordmazedonien einiges zu lesen bekam („Es ist vorbei, Jogi!“, „Muss Löw jetzt sofort gehen?“), blieben Foda erspart, ganz unumstritten ist der Deutsche aber auch nicht mehr. Vor allem, da ja die Leistung nicht nur gegen Dänemark schlecht war, das Team auch zuvor schon gegen Schottland (2:2) und die Färöer (3:1) nicht hatte überzeugen können.
Viele Hebel anzusetzen
Beim ersten EURO-Vorbereitungscamp in Bad Tatzmannsdorf (ab 28. Mai) muss man in die Spur kommen - sonst droht ein Flop wie 2016 in Frankreich, als man in der Vorrunde sang- und klanglos ausschied.
Wo sind die vielen Hebel anzusetzen?
Gefordert ist auch Sportdirektor Peter Schöttel - er war beim Lehrgang hautnah dabei, bekam alles mit. Präsident Leo Windtner klipp und klar: „Wir müssen uns anders präsentieren als 2016 - das hat oberste Priorität!“
Peter Klöbl, Kronen Zeitung
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