Nach dem Quartararo-Sieg in Doha ist die Motorrad-WM so eng wie selten. Die Top-15 trennten lediglich 8,9 Sekunden, der kleinste Abstand der Geschichte. Für Gesprächsstoff sorgten auch eine Berührung und eine Rauferei.
Bis zu 33 Grad hatte es am Renntag in der Wüste von Doha. Nach dem zweiten Saisonrennen in der Motorrad-WM aber brennt die Luft. Bei Tempo 250 berührten sich Ducati-Pilot Jack Miller und Weltmeister Joan Mir. „Das war gefährlich, über dem Limit“, fauchte der Spanier. Miller lächelte die Verbal-Attacke nur locker weg.
Nicht ganz so cool gingen zwei Heißsporne in der kleinsten Klasse miteinander um. Denn in der Moto-3 gingen sich nach dem Rennen zwei Fahrer an die Gurgel. Nachdem Jeremy Alcoba seinen Honda-Kollegen John McPhee auf der Strecke abgeräumt hatte, stellte ihn der Brite in der Box, es kam zu einer Rauferei. Die Folge: Beide müssen beim nächsten Rennen nächste Woche in Portugal aus der Boxengasse starten.
Feier bei McDonald’s
Sportlich wird es in der Königsklasse immer enger. Die Top-15 trennten nur 8,9 Sekunden. Es war der geringste Abstand seit Beginn der WM 1949. Ungewöhnlich auch, dass seit 15 Rennen kein Fahrer zwei Rennen in Folge gewann. Damals siegte Fabio Quartararo, gewann nun in Doha: „Ich werde den Sieg genießen und jetzt zu McDonald’s fahren.“
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