19.03.2021 15:00 |

„Fridays For Future“

Menschenkette am Wiener Ring für Klimaschutz

„Fridays For Future“ ist zurück: „Einige tausend“ vorwiegend junge Menschen sind am Freitag in Wien auf die Straße gegangen, um dem siebenten globalen Klimastreik beizuwohnen. Unter dem Motto „Keine leere Versprechen mehr“ bildeten die Teilnehmer unter anderen eine drei Kilometer lange Menschenkette auf der Ringstraße. Diese Sperre führte dann zu Verkehrsproblemen.

Der Protest in Wien begann um 12 unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie. Umwelt-NGOs, AK und ÖGB unterstützten den Streik. Laut der Umweltbewegung sorgten Ordner dafür, dass die Menschenkette mit den Corona-konformen Abständen gebildet wurde und FFP2-Masken getragen wurden - es galt „Mund-Nasen-Klimaschutz“.

Keine Zwischenfälle
Vom Schottentor angefangen, bis über den Karlsplatz und zum Stubentor wurden ab Mittag Reden gehalten und Live-Musik gespielt. Weitere Treffpunkte waren die U-Bahn-Stationen beim Volkstheater und Stadtpark. Gegen 14 Uhr war die Veranstaltung zu Ende, Zwischenfälle gab es keine.

In Linz wurde in einer Kundgebung am Hauptplatz für die rasche Einführung des 1-2-3-Tickets demonstriert, während in Innsbruck eine Fahrrad-Demo und in Kufstein eine 24-Stunden-Mahnwache abgehalten wurde. In Salzburg wurde wie in der Bundeshauptstadt eine Menschenkette gebildet.

„Längst bereit für raschen Klimaschutz“
„Die Zivilgesellschaft ist längst bereit für raschen Klimaschutz. ÖVP und Grüne müssen ihrer Verantwortung endlich gerecht werden und mutiger handeln. Konkret werden große Würfe wie ein starkes Klimaschutzgesetz und eine rasche Umsetzung der ökosozialen Steuerreform gefordert“, hieß es in einer Aussendung von „Fridays For Future“.

Die Bewegung kämpft seit ihrer Gründung im Sommer 2018 gegen die Auswirkungen des Klimawandels und für die weltweite Einhaltung der Klimaziele. Unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises - Keine leeren Versprechungen mehr - wollten die Organisatoren in mehr als 50 Ländern gegen die Förderung fossiler Brennstoffe und eine aus ihrer Sicht verfehlte Klimapolitik protestieren.

Quelle: APA

Charlotte Sequard-Base
Charlotte Sequard-Base
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