19.03.2021 13:02 |

Für 60 Exekutivbeamte

Neue Polizeiinspektion am Praterstern eröffnet

Am Wiener Praterstern, einem der größten Verkehrsknoten der Stadt, ist die neue Polizeiinspektion fertiggestellt worden. Sie befindet sich in einem modernen Zubau, der direkt an das Bahnhofsgebäude anschließt und in den auch der dortige Zugang zur U1 integriert wurde. 53 Exekutiv-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter werden dort anfangs Dienst versehen, letztendlich sollen es über 60 werden. Für die Polizei ist es eine Rückkehr an einen bekannten Ort.

Denn die neue Inspektion befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft des früheren Polizeigebäudes am Vorplatz. Dieses war sanierungsbedürftig und hat nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Polizeiinspektion genügt, wie betont wurde. 2014 übersiedelte man in die Lasallestraße, nun ist man wieder direkt am Bahnhof präsent. Auch für das alte Gebäude wurde eine Verwendung gefunden: Es wird derzeit zu einem Gastlokal umgebaut.

Kosten von acht Millionen Euro
Im neuen Zubau - in dem sich auch Geschäfte befinden werden - mietet die Polizei von den ÖBB eine Fläche von rund 650 Quadratmetern. Die neue Station ist 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche besetzt. Die Kosten für das Gesamtprojekt wurden von den Bundesbahnen heute mit rund acht Millionen Euro beziffert.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) zeigte sich beim Pressetermin anlässlich der Fertigstellung froh darüber, dass die Polizistinnen und Polizisten nun einen adäquaten Arbeitsplatz vorfinden würden, wie er im Gespräch mit der APA betonte: „Der Praterstern ist ein Hotspot in Sachen Sicherheit.“ Viele Maßnahmen seien schon gesetzt worden, die Polizeiinspektion sei da eine wichtige Ergänzung.

„Wiener Polizei ist hier ein verlässlicher Partner“
Auf die Bedeutung des Ortes verwies auch Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Pro Tag würde dieser von 150.000 Menschen frequentiert werden. „Von daher ist es wichtig, dass man auf solche wichtigen Plätze schaut, die Wiener Polizei ist hier ein verlässlicher Partner.“ Die Erweiterung der Bahnhofshalle zum U1-Abgang biete für die Fahrgäste auch einen wettergeschützten und repräsentativen Zugang zum Bahnhof, sagte ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä: „Sicherheit und Sauberkeit sind grundlegende Anforderungen, die ein moderner Bahnhof erfüllen muss.“

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