06.03.2021 09:13 |

Serie von Einbrüchen:

Asylquartier des Bundes als Beutelager

Dreister geht es wohl kaum! In einem Asylquartier im Burgenland haben sie Zuflucht gefunden, nun entpuppten sich die Hilfe suchenden Migranten als abgebrühte Kriminelle. Eine ganze Serie von Einbrüchen in Wohnhäuser im Bezirk Eisenstadt soll auf ihr Konto gehen. In den Unterkünften des Bundes bunkerten sie die Beute.

Ermittelt wird schon länger gegen eine Bande, die auf Einbrüche in Wohnhäuser im Bezirk Eisenstadt spezialisiert ist. Oft waren die Tatorte nahe Bahnhöfen. Mehr als ein Dutzend Coups dürften diese Kriminellen bereits verübt haben. Den letzten Versuch, ein Haus auszuräumen, unternahmen die Einbrecher am Mittwochabend in Wulkaprodersdorf. Eine aufmerksame Nachbarin schlug Alarm. Kurz danach hielt eine Polizeistreife zwei Verdächtige an. Die Georgier hatten nicht nur Tatwerkzeug bei sich, bei der Durchsuchung ihrer Zimmer stießen die Beamten auf Beutestücke. Untergebracht sind die mutmaßlichen Täter in einem Asylquartier des Bundesministeriums für Inneres in Klingenbach. Ermittlungen sind im Gang.

Schlepper bestellen ganz offiziell Taxis
Mit einem neuen, frechen Trick skrupelloser Schleppern sehen sich derzeit Taxifahrer im Burgenland konfrontiert. Um sich dem Risiko, erwischt zu werden, gar nicht auszusetzen, rufen die Drahtzieher des Menschenschmuggels via Handy bei offiziell arbeitenden Chauffeuren an und ordern ihre Dienste für verbotene Fahrten mit Illegalen. „Über eine deutsche Nummer erhielten wir den Auftrag, drei Personen in Gaas im Bezirk Güssing abzuholen und nach Wien zu bringen“, schildert Taxiinhaber Bashir Maher. Als sein Fahrer nichts ahnend am vereinbarten Treffpunkt ankam, war schon die von Einwohnern alarmierte Polizei dort – und ebenso ein steirischer Taxler aus Graz.

Ein anderer Unternehmer berichtet über einen Auftrag, in Mannersdorf an der Rabnitz Fahrgäste aufzunehmen – Zielort Wien. Auftrag abgelehnt! Im Bezirk Oberpullendorf wurde eine Taxlerin per WhatsApp angefordert, Fahrgäste von Unterloisdorf in die Bundeshauptstadt zu chauffieren. Abgelehnt! „Alle Kollegen sollten derzeit bei derartigen Bestellungen vorsichtig sein“, warnt Maher. Vermeintliche Schlepper bombardieren ihn seit Tagen mit Anrufen.

Karl Grammer/Ch. Schulter, Kronen Zeitung

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