Neuer Trend

Linzer Gastronomen „garteln“ künftig gemeinsam

Noch erscheint’s ohnehin viel zu kalt für einen gemütlichen Besuch im Schanigarten. Trotzdem laufen bereits die Planungen von Gastronomen und Politik auf Hochtouren, wenn es nun wirklich landesweit am 27. März losgehen sollte. So will man etwa in Linz künftig auch verstärkt auf gemeinsame Schanigärten setzen.

„Ja, sollen die Menschen ihren Schweinsbraten dann etwa mit Fäustlingen essen?“ Damit markige Fragen wie die von FP-Landesrat Manfred Haimbuchner nicht mit ja zu beantworten ist, braucht’s wohl in erster Linie Zutun vom Wettergott.

Gebührenerlass ist beschlossene Sache
Damit zumindest die leidgeprüfte Gastronomie angekurbelt werden kann und Wirte nach aktuellen Stand am 27. März ihre Gäste im Freien bewirten können, braucht es etwas anderes. Wie auch der Linzer VP-Stadtvize Bernhard Baier weiß: „Neben dem Gebührenerlass wie im Vorjahr, der bei uns beschlossene Sache ist, müssen wir jetzt bei Schanigärten-Anfragen, wenn es etwa um Vergrößerungen geht, unbürokratisch handeln. Ebenso bei Neuansuchen, wenn sich die Fläche in unmittelbarer Nähe des Betriebs befindet.“ Für Baier auch positiv, dass immer öfter Gastronomen, wie etwa in der Herrenstraße sich zusammentun, um gemeinsam Flächen zu bespielen. „Das sollten wir unbedingt umsetzen“, so Baier.

Initiativen auch in Steyr und Wels
Auch in Steyr wird auf die Schanigarten-Gebühr verzichtet. Für SP-Stadtchef Gerald Hackl, der eine Öffnung der Gastronomie herbeisehnt, ist das ein gezieltes Signal, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um das Leben in der Stadt wieder in Schwung zu bringen. In Wels ist die Gebührenfrage noch nicht restlos geklärt. „Es gibt schon einige Anfragen für neue Schanigärten“, so FP-Bürgermeister Andreas Rabl.

Mario Ruhmanseder / Mario Zeko, Kronen Zeitung

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Dienstag, 20. April 2021
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