04.03.2021 12:49 |

Deutliches Minus

Einzelhandel mit dem stärksten Einbruch in der EU

Der Lockdown zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus hat besonders starke Auswirkungen auf den österreichischen Einzelhandel. Besonders der „Nicht-Nahrungsmittelsektor“ erlitt einen enormen Rückgang von 16,6 Prozent und ist damit zum Jahresbeginn sogar das Schlusslicht in der EU.

Nach einem kurzen Lichtblick in der Weihnachtszeit haben Einzelhändler im Jänner erneut deutlich unter den Beschränkungen wegen der Corona-Krise gelitten. Der Umsatz der Branche in der Euro-Zone sei zum Vormonat 5,9 Prozent zurückgegangen, teilte das statistische Amt Eurostat mit. 

Versandhandel konnte zulegen
In der EU betrug das Minus demnach 5,1 Prozent. Im Jahresvergleich fielen die Umsätze in der Euro-Zone um 6,4 Prozent, in der EU um 5,4 Prozent. In Österreich war der Rückgang mit minus 16,6 Prozent jedoch am stärksten in der EU.

Deutlich zurück gingen mit einem Minus von 12 Prozent in der Euro-Zone und 9,9 Prozent in der EU im Vergleich zum Vormonat die Umsätze im „Nicht-Nahrungsmittelsektor“ (ohne Motorenkraftstoffe). Zulegen konnte im Jänner hingegen der Versandhandel per Internet: in der Euro-Zone um 7,1 Prozent und in der EU um 6,4 Prozent.

Schweden mit deutlichem Plus
In Österreich gingen die Gesamtumsätze mit einem Minus von 16,6 Prozent im Vergleich zu Dezember 2020 am stärksten zurück. In Schweden legten sie unterdessen mit einem Plus von 3,5 Prozent am meisten zu. Österreich hatte nach Weihnachten aufgrund der Pandemie erneut seine Geschäfte geschlossen. Daten zu Tschechien, Italien, Kroatien und Zypern fehlten noch.

Im Dezember 2020 war das Einzelhandelsvolumen im Vergleich zum Vormonat in der Euro-Zone und der EU um 1,8 bzw. um 1,4 Prozent gestiegen.

Quelle: APA

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